FinStab Auslandstochterbanken

Meldebestimmungen FinStab (Finanzmarktstabilität) Auslandstochterbanken (Erhebungen 77, FINAU und FINAI sowie SmartCubes Auslandstochterbanken)

Aufgrund ihrer Bedeutung für die Sicherung der Finanzmarktstabilität werden die Daten zum Kredit- und Länderrisiko von Auslandstochterbanken gem. § 59a BWG auf Basis der Meldeverordnung FinStab 1/2015 der Oesterreichischen Nationalbank erhoben.

Erhebungsmethodik: Vollerhebung, vierteljährlich.
Melderkreis: Übergeordnete Kreditinstitute im Sinne des § 30 Abs. 5 BWG, die einen Konzernabschluss gemäß § 59 oder § 59a BWG erstellen, sind verpflichtet, die Risikoinformationen über die im geprüften Konzernabschluss gemäß § 59 oder § 59a BWG vollkonsolidierten ausländischen Kreditinstitute im Sinne des Art. 4 Abs. 1 Nr. 16 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 Nr. 1 CRR auf Einzelbasis zu melden, wobei auch Tochterunternehmen von derartigen Tochterunternehmen auf Einzelbasis zu melden sind.

Darüber hinaus sieht die Meldeverordnung FinStab 1/2015 auch die Erhebung von Finanzinformationen auf unkonsolidierter Ebene für

  • vollkonsolidierte Auslandstochterbanken von signifikanten UGB-Konzernen gemäß §§ 8,9 der FinStab-V iVm Anhang II, Tabelle 4 der Verordnung (EU) Nr. 2015/534 der EZB (over-simplified FINREP, Erhebung FINAU), erstmals zu melden mit Berichtstermin 12/2015
  • vollkonsolidierte Auslandstochterbanken von IFRS-Konzernen gemäß §§ 8,9 der FinStab-V iVm Anhang II, Tabelle 3 der Verordnung (EU) Nr. 2015/534 der EZB (over-simplified FINREP + F 03.00, Erhebung FINAI), erstmals zu melden mit Berichtstermin 06/2016

vor.