Neue Stammdatenerhebung für Kreditinstitute

23.07.2004

Neue Stammdatenerhebung für KI

Die Abteilung für Bankenstatistik und Mindestreserve (BASTA) stellt ihre bisherige Meldung über allgemeine Stammdaten (Formularnamen BASTA 021 und 023) in Papierform ab April 2005 auf eine elektronische Übermittlung um. Die Stammdatenmeldung erfährt inhaltlich (ausgenommen z. B. die Beteiligungen und Anteilsrechte, die mit Berichtstermin 31.10.2004 in den Monatsausweis integriert werden) keine wesentlichen Änderungen.

Die neue Stammdatenerhebung stellt eine anlassbezogene elektronische Meldung (Ausnahme: Gesamtstandsmeldung der Mitarbeiter jeweils zum 31.12. des Kalenderjahres) dar.

Die inhaltlichen Änderungen umfassen die Meldung der Organe mittels Identnummer (Identnummernabfrage analog zum MAUS A2/Großverananlagungsmeldung/GKE), die Einbeziehung der geringfügig Beschäftigten in den Mitarbeiterstand der Kreditinstitute und die Aufgliederung des Gesamtmitarbeiterstandes nach Bundesländern (für Zwecke der Leistungs- und Strukturerhebung).

Meldungserstellung bzw. -übermittlung

Analog zu anderen BASTA-Meldungen kann die Stand- bzw. Änderungsmeldung in einer Datei mit entsprechendem Aufbau (siehe DV-Schnittstelle) via SRM bzw. Connect:Direct übermittelt werden. Die Positionsnummern bzw. die DV-Schnittstelle des neuen Belegs werden im September 2004 auf der OeNB-Homepage veröffentlicht.

Alternativ wird für die Erstellung der Stammdatenmeldung eine Internet-Applikation zur Verfügung gestellt. Über diese Applikation kann die Meldung erfasst und der aktuelle Stand der Stammdaten abgefragt werden. Für den Zugang zu dieser Internet-Applikation ist ein Zertifikat (elektronische Signatur) sowie User-ID und Passwort erforderlich. Die Spezifikationen für diese Datenübermittlungsmöglichkeit werden im Februar 2005 zur Verfügung stehen.

Zwecks Überprüfung und Bestätigung der Richtigkeit des bei uns aktuell gespeicherten Stammdatenbestandes wird ein System entwickelt, wobei Details dazu bis Ende September 2004 bekannt gegeben werden.

Beide obig beschriebenen Meldevarianten lösen ab April 2005 die bisherige Papiermeldung ab.