Klaus-Liebscher-Preis

Für wissenschaftliche Arbeiten zu Themen der Wirtschafts- und Währungsunion und der europäischen Integration. Für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus EU-Mitgliedstaaten und EU-Kandidatenländern.

Aufruf zur Einreichung wissenschaftlicher Studien

für den Klaus-Liebscher-Preis 2017

Der Klaus-Liebscher-Preis wurde im Jahr 2005 anlässlich des 65. Geburtstags des damaligen OeNB-Gouverneurs in Anerkennung seines Engagements in Zusammenhang mit der Teilnahme Österreichs an der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) und der europäischen Integration ins Leben gerufen.

Der Preis wird an junge Ökonominnen und Ökonomen (Stichtag: Geburtsdatum nach dem 12.02.1982) aus EU-Mitgliedstaaten bzw. EU-Kandidatenländern für zwei herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu Themen der WWU bzw. der europäischen Integration vergeben. Der Preis ist mit 10.000 EUR pro Studie dotiert. Von den Preisträgerinnen und Preisträgern wird erwartet, dass sie die wesentlichen Erkenntnisse ihrer Studien bei der Preisverleihungsveranstaltung im Mai 2017 präsentieren.

Teilnahmevoraussetzung ist, dass die in deutscher oder englischer Sprache verfassten Arbeiten bis spätestens 12. Februar 2017 bei der OeNB eingereicht werden. OeNB-Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny ist Vorsitzender der Fachjury. Die Arbeiten sind unter dem Kennwort „Klaus-Liebscher-Preis 2017“ an Herrn Dr. Martin Summer, Abteilungsleiter der Abteilung für volkswirtschaftliche Studien, cc: Dr. Beate Hofbauer, zu e-mailen.

Weitere Informationen und Details zur Teilnahme entnehmen Sie bitte den im Downloadbereich angeführten Teilnahmebedingungen.

In den vergangenen Jahren wurde der Klaus-Liebscher-Preis an folgende Ökonominnen und Ökonomen verliehen:

2017

    • Jean-Marie A. Meier für seine Arbeit „Regulatory Integration of International Capital Markets“'
    • Filippo De Marco für seine Arbeit „Bank Lending and the European Sovereign Debt Crisis“

2016

    • Francois de Soyres für seine Arbeit „Trade and Interdependence in International Networks“
    • Maria Coelho für ihre Arbeit „Fiscal Stimulus in a Monetary Union: Evidence from Eurozone Regions“

2015

    • Anil Ari für seine Arbeit „Sovereign Risk and Bank Risk Taking“
    • Matteo Crosigniani für seine Arbeit „Why Are Banks Not Recapitalized During Crises“

2014

    • Saleem Abubakr Bahaj für seine Arbeit „Systemic Sovereign Risk: Macroeconomic Implications in the Euro Area“
    • Claudia Steinwender für ihre Arbeit „Information Frictions and the Law of One Price: ‚When the States and the Kingdom became United‘“

2013

    • Luca Fornaro für seine Arbeit „International Debt Deleveraging”
    • Jenny Simons und Justin Valasek für ihre Arbeit „Efficient Fiscal Spending by Supranational Unions”

2012

    • Harald Oberhofer für seine Arbeit „Firm Growth, European Industry Dynamics and Domestic Business Cycles”

2011

    • Steffen Osterloh für seine Arbeit „Can Regional Transfers Buy Public Support? Evidence from EU Structural Policy”
    • Friederike Niepmann und Tim Schmidt-Eisenlohr für ihre Arbeit „Bank Bailouts, International Linkages and Cooperation”

2010

    • Zeno Enders, Philip Jung und Gernot J. Müller für ihre Arbeit „Has the Euro changed the Business Cycle?”

2009

    • Tarek Alexander Hassan für seine Arbeit „Country Size, Currency Unions, and International Asset Returns”
    • Anton Korinek für seine Arbeit „Systemic Risk: Amplification Effects, Externalities, and Policy Responses”

2008

    • Kerstin Gerling für ihre Arbeit „The Real Consequences of Financial Market Integration when Countries Are Heterogeneous”
    • Silvia Rocha Akis und Aleksandra Riedl für ihre Arbeit „Testing the Tax Competition Theory: How Elastic are National Tax Bases in Western Europe?”

2007

    • Harald Badinger für seine Arbeit „Has the EU’s Single Market Programme Fostered Competition? Testing for a Decrease in Markup Ratios in EU Industries”
    • Gert Peersman für seine Arbeit „The Relative Importance of Symmetric and Asymmetric Shocks: The Case of United Kingdom and Euro Area”

2006

    • Petra Geraats für ihre Arbeit „The Mystique of Central Bank Speak”
    • Marek Jarocinski für seine Arbeit „Responses to Monetary Policy Shocks in the East and the West of Europe: A Comparison”

2005

    • Ester Faia für ihre Arbeit „Financial Differences and Business Cycle, Co-Movements in a Currency Area”
    • Federico Ravenna für seine Arbeit „The European Monetary Union as a Commitment Device for New EU Member States”