Franz-Weninger-Stipendium

Für wissenschaftliche Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Geldtheorie und Geldpolitik

Das Franz-Weninger-Stipendium wird jedes Jahr – in Erinnerung an den in den 1990-er Jahren tödlich verunglückten Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung– vom Direktorium der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) auf Vorschlag einer Fachjury für hervorragende Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Geldtheorie und Geldpolitik vergeben.

Im Rahmen des Stipendiums können drei Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen) mit einem Einmalbetrag in der Höhe von je 3.000 EUR prämiert werden. Die Approbation der eingereichten Arbeiten muss an einer österreichischen Universität oder Fachhochschule im Zeitraum 01.09.2016 – 31.08.2017 erfolgt sein. Die eingereichten Arbeiten müssen bis spätestens 15.09.2017 bei der Oesterreichischen Nationalbank, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien, unter dem Kennwort „Franz-Weninger-Stipendium“ oder per Email an Frau Sayeh Atai einlangen.

Weitere Informationen und Details zur Teilnahme entnehmen Sie bitte den im Downloadbereich angeführten Teilnahmebedingungen.

In den vergangenen Jahren wurde das Franz-Weninger-Stipendium an folgende Ökonominnen und Ökonomen vergeben:

2015

    • Michael Berger für seine Arbeit "Nominal GDP versus Inflation Targeting: The Case of Imperfect Credibility at the Zero Lower Bound"
    • Josef Platzer für seine Arbeit "Two Models of Macroprudential Regulation in Debt Markets"
    • Christoph Scheuch für seine Arbeit "Money Creation, Debt Dynamics and Financial Instability"

2014

    • Philipp Hergovich für seine Arbeit "Housing and the Redistributive Effects of Monetary Policy"
    • Stefan Pollinger für seine Arbeit "Expectations, Precautionary Savings and Unemployment"
    • Patricia Klopf für ihre Arbeit "TARGET2 Im-/Balances: Why Do They Exist?"

2013

    • Lukas Mayr für seine Arbeit „Monetary Policy in Models with Financial Frictions”
    • Clemens Rainer für seine Arbeit „Float, Peg or Introduce the Euro? Latvia’s Monetary Options in the Aftermath of the Crisis”

2012

    • Sebastian Beer für seine Arbeit „Learning and Restricted Perceptions in the New Keynesian Model”
    • Makram Khalil für seine Arbeit „Monetary Policy Response to Commodity Price Movements: An Application of Markov-Switching Vector Autoregression”
    • Silvia Platzer für ihre Arbeit „Positive and Negative Effects of Bank Bailouts – A Review of the Literature”

2011

    • Emanuel Maximilian Gasteiger für seine Arbeit „Expectations in Monetary and Fiscal Policy”
    • Oliver Picek für seine Arbeit „The Underlying Driver of the Euro Zone Crisis: Current Account Imbalances”
    • Thomas Saghi für seine Arbeit „A Critical View of Credit Rating Agencies, Exemplified by Collateralized Debt Obligations”

2010

    • Stephanie Lackner für ihre Arbeit „Optimale Geldpolitik in offenen Volkswirtschaften unter besonderer Berücksichtigung von CPI- und PPI-basiertem Inflation Targeting”
    • Lukas Mayr für seine Arbeit „Modelle der New Keynesian School unter besonderer Berücksichtigung der Geldpolitik“
    • Wolf Heinrich Reuter für seine Arbeit „Can Monetary Policy Help to Prevent the Emergence of Asset Price Bubbles? Answer from Panel-Vectorautoregressions”

2009

    • Martin Frontull für seine Arbeit „Central Bank Independence in Emerging Markets”
    • Christian Schoder für seine Arbeit „The Effects of Monetary Policy on Accumulation, Growth and Distribution. A Post-Kaleckian Perspective on the US and Germany”
    • Lisa Windsteiger für ihre Arbeit „Die geldpolitische Strategie der EZB – unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Geldmenge“

2008

    • Martin Gächter für seine Arbeit „European Central Bank Monetary Policy – Using Taylor Rules to explain Interest Rate Setting Behaviour”
    • Janice Goodenough für ihre Arbeit „An Econometric Evaluation of the Subprime Crisis – Modeling the Link between Housing Markets and Monetary Policy”
    • Simon Dominik Sturn für seine Arbeit „Der Einfluss von Geld- und Fiskalpolitik auf die strukturelle Arbeitslosigkeit“

2007

    • Robert Hierländer für seine Arbeit „Monetary Theory and Policy in Closed and Open Economies: A New Keynesian Approach“
    • Karin Lang für ihre Arbeit „Analyse von Arbitragegelegenheiten im Bereich der Kapitalstruktur eines Unternehmens“

2006

    • Bernhard Stanzl für seine Arbeit „Vergleichende Analyse der geldpolitischen Instrumente und Strategien von EZB und FED sowie deren institutionelle Rahmenbedingungen“

2005

    • Hermann W. Elendner für seine Arbeit „On the Emergence of Money – The Formation of Media of Exchange in Artificial Societies”
    • Thomas Hedl für seine Arbeit „Fiscal Federalism in der Wirtschafts- und Währungsunion?“
    • Claudia Steinwender für ihre Arbeit „Die Entstehung des Geldes“

2004

    • Herwig Immervoll für seine Arbeit „The Effects of Inflation on the Taxation of Income in Europe. An Empirical Investigation Using Microsimulaton”
    • Stephan Gruber für seine Arbeit „Purchasing Power Parities: The Evidence from International (ICP) Price Data”
    • Christian Lininger für seine Arbeit „Austrian-German Interest Differentials and Economic Fundamentals”

2003

    • Elisabeth Springler für ihre Arbeit „Beschäftigungseffekte durch Finanzmarktliberalisierung? Griechenland als Critical-Case-Study“
    • Wolfgang Schwarzbauer für seine Arbeit „Stock Markets and Real Economic Activity”
    • Patrick Butler für seine Arbeit „The Accuracy of Analyst Forecasts: IPOs at the Neue Markt in Frankfurt”

2002

    • Gertrude Preslmair für ihre Arbeit „Der Transformationsprozess des tschechischen Bankensektors“
    • Stefan Povaly für seine Arbeit „Relationship between Stock- and Currency Markets in Emerging Regions with Particular Relevance for Poland”
    • Clemens Jobst für seine Arbeit „How to join the Gold Club: The Credibility of Austria-Hungary’s Commitment to the Gold Standard 1892–1913”