Dauerausstellung

Geld in Österreich – Von der Antike bis zur Gegenwart

Marc Aurel

Vor rund 2.500 Jahren entstanden im kleinasiatischen Königreich Lydien aus genormten Edelmetallklümpchen die ersten Münzen welche damit die Grundlage des Geldwesens bildeten.

Auf dem Gebiet Österreichs traten die ersten Münzen Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts auf. Ausgehend von diesen frühen keltischen Prägungen, spannt sich der Bogen der österreichischen Geldgeschichte über die mittelalterlichen Pfennige, die prächtigen Talermünzen der Habsburger und den Schilling, bis hin zu Weltwährungen wie Maria Theresien Taler und Euro.

Mit der Einführung des Papiergeldes unter Maria Theresia vor rund 250 Jahren wurden Geldscheine zum festen Bestandteil des österreichischen Zahlungsverkehrs.

Realisierte und nicht realisierte Entwürfe sowie verschiedene Druckplatten gewähren kleine Einblicke in die Entwicklung der Banknotenherstellung seit Gründung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) 1816 bis heute. Zeithistorische Dokumente und Aktien runden die Ausstellung zusätzlich ab.

Folder - Geld in Österreich

Wiener Philharmoniker – Die größte Goldmünze Europas

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Im Geldmuseum der OeNB können Sie die derzeit größte Goldmünze Europas besichtigen, die anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Wiener Philharmonikers im Jahr 2004 von der Münze Österreich produziert wurde.

Der aus über 31 kg Gold bestehende Wiener Philharmoniker (Nennwert: 100.000 Euro) wurde in einer Auflage von nur 15 Stück geprägt und ist derzeit mit einem Durchmesser von 37 cm die drittgrößte Goldmünze der Welt.

Video zur Ausstellung

Geld in Österreich – Von der Antike bis zur Gegenwart – Dauerausstellung

Ein kurzer Überblick lässt die rund 200-jährige Geschichte der Oesterreichischen Natinonalbank (OeNB) Revue passieren. Die Präsentation reicht von historischen Aufnahmen ehemaliger Standorte und Aktien bis zum modernen Bargeldkreislauf.