Herbert Ploberger

07. Februar 2019 bis 26. Mai 2019

Im Spannungsfeld zwischen bildender und angewandter Kunst

Der oberösterreichische Maler Herbert Ploberger, der von 7. Februar bis 26. Mai 2019 mit einer Einzelschau in der Landesgalerie Linz gewürdigt wird, ist mit seinen großartigen Stillleben und Porträts ein wichtiger Vertreter der Neuen Sachlichkeit. In der Ausstellung ist allerdings erstmals eine größere Auswahl seiner Bühnen- und Kostümbilder für Theater und Film zu sehen. Das Stillleben aus dem Jahr 1925/26 aus der Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank dient als Sujet für das Katalogcover sowie Plakate und Einladungen.

Bild
Herbert Ploberger, Stillleben, 1925/26
Öl auf Leinwand, 50,5 x 57,8 cm
Foto: Grafisches Atelier Neumann; © Bildrecht

Ausstellungsdauer: 7. Februar 2019 bis 26. Mai 2019
Landesgalerie Linz, Museumstraße 14, 4010 Linz

Zur Person

Ploberger erhält seine Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Viktor Schufinsky, Franz Cizek und Adolf Böhm. Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Paris im Jahr 1925, geht er 1927 nach Berlin – ein Schaffensort, der für einen Vertreter der Neuen Sachlichkeit besonders geeignet ist. In seinen Gemälden und graphischen Werken der zwanziger und dreißiger Jahre zeigen sich deutliche Merkmale der Kunst der Neuen Sachlichkeit.

Ploberger ist auch für Theater, Film und Fernsehen tätig. In seiner Eigenschaft als Bühnenbildner wirkt er für das Große Schauspielhaus in Berlin, das London Coliseum Theatre und für die Salzburger Festspiele. Zwischen 1934 und 1944 ist er für zahlreiche Filmgesellschaften als Bühnenbildner tätig.