Herbert Brandl – Exposed to Painting. Die letzten zwanzig Jahre

brandl ölgemälde
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2019 (Öl auf Leinwand, 250 x 200 cm, © Sammlung Oesterreichische Nationalbank; Foto: Courtesy Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Vienna | © Markus Wörgötter, Wien)

Herbert Brandl zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Künstlern. Die Teilnahme an bedeutenden Ausstellungen wie der documenta IX in Kassel 1992 und der Biennale di Venezia 2007 haben zu seiner internationalen Bekanntheit beigetragen. Die Natur – Landschaften, Berge, Wasserfälle, aber auch Tiere und Pflanzen – prägten von Anfang an seine Kunst. Seine Malerei ist spontan und expressiv, teils äußerst farbintensiv. Die Phasen gegenständlicher und abstrakter Malerei wechseln permanent. Die ausdrucksstarke, flotte Malweise und die monumentalen Formate stellen auch eine hohe körperliche Herausforderung für den Künstler dar. Bei den Formaten seiner Gemälde kann ohne Übertreibung von Monumentalität gesprochen werden. Bei dem eigens für die Ausstellung gemalten Triptychon „Apokalypse zur schönen Aussicht“ handelt es sich um drei Gemälde mit je 180 x 390 cm.

Der 1959 in Graz geborene Künstler hat an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Herbert Tasquil und Peter Weibel studiert. Von 2004 bis 2019 war Herbert Brandl Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Wien.

Die OeNB hat  für diese Ausstellung ihr im Herbst neu angekauftes Gemälde „Ohne Titel“ (2019) als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Die großformatige Darstellung eines Wasserfalls wurde vom Belvedere als Hauptmotiv für die Bewerbung der Ausstellung verwendet. Es freut uns natürlich sehr, dass unsere Neuerwerbung jetzt auf den Foldern und Einladungen sowie den in ganz Wien gehängten Plakaten zu sehen ist.

31. Jänner bis 24. Mai 2020
Belvedere 21, Arsenalstraße 1, 1030 Wien