Aufbrüche. Künstlerinnen des Art Club

la danseuse
Greta Freist, La Danseuse, Öl auf Leinwand, 99,2 x 72,2 cm, © Grafisches Atelier Neumann

Im Zentrum der Ausstellung, die seit Mitte Oktober und noch bis 6. März 2022 läuft, stehen die Künstlerinnen des legendären Art Clubs.

Der Art Club war eine KünstlerInnen-Vereinigung, die 1947 in Wien gegründet wurde und deren Mitglieder in erster Linie MalerInnen, aber auch AutorInnen und MusikerInnen, waren. Versammelt hat man sich in Ateliers und Kaffeehäusern in Wien. Im Grunde war der Art Club der Ort, wo sich die künstlerische Avantgarde Österreichs zu einem Neustart nach dem Krieg und nach der Zeit der nationalsozialistischen Ästhetik getroffen hat. Präsident und Professor vieler der KünstlerInnen war Albert Paris Gütersloh. Mitglieder waren Herbert Boeckl, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Markus Prachensky, Arnulf Rainer und viele mehr. Mit der Gründung der Galerie St. Stephan (später nächst St. Stephan) im Jahr 1954 durch Monsignore Otto Mauer hat die österreichische Avantgarde ein neues Zentrum gefunden. Der Art Club bestand noch bis 1959.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Künstlerinnen des Art Clubs wie Maria Biljan-Bilger, Greta Freist, Gerhild Diesner, Maria Lassnig, Susanne Wenger und anderen. Die OeNB besitzt mehrere Werke der Malerin Greta Freist (1904–1993) und stellt ein Hauptwerk „La Danseuse“ von 1938 als Leihgabe zur Verfügung.

Ab 16. Oktober 2021
Landesgalerie Niederösterreich, Museumsplatz 5, 3500 Krems an der Donau