Karten

Debitkarten

Eine Debitkarte (Bankomatkarte, Bankkarte, Sparkassenkarte) ist eine Karte, die zur bargeldlosen Bezahlung oder zum Abheben von Bargeld am Geldautomaten eingesetzt werden kann. Im Unterschied zu Kreditkarten wird nach dem Kauf bzw. nach der Behebung das Konto des Karteninhabers sofort belastet (debitiert).

In Österreich sind zurzeit insgesamt ca. 8,5 Millionen Maestro Debitkarten in Umlauf. Die Anzahl der Bargeldbehebungen im Jahr 2012 betrug rund 148 Millionen Transaktionen mit einem Wert von insgesamt ca. 18.700 Millionen EUR. Im Durschnitt wurden damit pro Transaktion 125 EUR behoben. An den österreichischen Bankomatkassen verzeichnete man 2012 immerhin 359 Millionen Transaktionen mit einem Wert von 17.950 Millionen EUR. Damit haben die Österreicher und Österreicherinnen im Schnitt pro Debitkartentransaktion 50 EUR ausgegeben.

Kreditkarten

Bei einer Kreditkarte erhält der Karteninhaber in gewissen Zeitabständen (vornehmlich monatlich) eine Abrechnung über sämtliche in diesem Zeitraum erworbenen Waren und Dienstleistungen. Diese kann sofort bzw. innerhalb einer Frist beglichen (Chargekarte) oder in Raten (Revolving Card) abgezahlt werden. Der Kunde erhält also für den Zeitraum zwischen Bezahlung einer Ware und der Fälligkeit der Rechnung einen Kredit mit sehr kurzer Laufzeit.

In Österreich waren Ende 2012 insgesamt 2,85 Millionen Kreditkartenprodukte (VISA, MasterCard, Diners und American Express) im Umlauf. Dies bedeutet einen Zuwachs von rund 140.000 Karten(+5%) gegenüber Ende 2011. MasterCard und VISA Kreditkarten sind die dominierenden Produkte. 2012 wurden 95 Millionen Zahlungen mit einem Gesamtwert von 10.210 Millionen EUR mit österreichischen Kreditkarten durchgeführt. Damit betrug der durchschnittliche Betrag pro Transaktion 108 EUR.