Entwicklung und Migration

Aktueller Migrationsstand

Seit Start der SEPA-Überweisung (SEPA Credit Transfer – SCT) im Jänner 2008 bzw. der SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit – SDD) im November 2009 wurden von der Europäischen Zentralbank (EZB) bis Juni 2014 sogenannte „SEPA-Indikatoren“ erhoben. Dabei wurde der Anteil der Transaktionen im SEPA-Format an der Gesamtanzahl aller Transaktionen gemessen und dadurch der Migrationsfortschritt festgestellt.

Die SEPA-Indikatoren für Österreich finden Sie im Downloadbereich am Ende der Seite.

Meilensteine seit 2002

2002    Gründung des Europäischen Zahlungsverkehrsrates (European Payments Council, EPC), Ankündigung des europäischen Bankensektors einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) zu schaffen

2007    Erlass der Richtlinie 2007/64/EG über Zahlungsdienste im Binnenmarkt (Payment Services Directive; PSD, Zahlungsdiensterichtlinie) als Gesetzesgrundlage für die Schaffung eines EU-weiten Binnenmarktes für den Zahlungsverkehr

2008    Start der SEPA-Überweisung

2009    Start der SEPA-Lastschrift; Inkrafttreten des Zahlungsdienstegesetzes (ZaDiG; nationale Implementierung der Zahlungsdiensterichtlinie)

2012    Erlass der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro; die vollständige Migration der SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften hat bis 1. Februar 2014 zu erfolgen
(Achtung: Längere Frist für SEPA-Umstellung. Weitere Informationen finden Sie hier)

2014    Erlass der Verordnung (EU) Nr. 248/2014 zur Migrationsnachfrist bis 1. August 2014

2016    Start von IBAN-only für grenzüberschreitende SEPA-Zahlungen und Ende der verlängerten Übergangsfristen für Nischenprodukte.