IBAN und BIC

Die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) und die internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) ersetzen bei SEPA-Zahlungsaufträgen die Kontonummer und die Bankleitzahl. Bereits seit August 2014 können Unternehmen und Verbraucher in Österreich Zahlungen nur mehr mit den neuen Identifikatoren beauftragen.

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  • Am 1. Februar 2014 werden ihre Kontonummer und die Bankleitzahl durch die IBAN ersetzt. Ihre IBAN ist schnell erklärt: AT für Österreich und ihre zweistellige Prüfziffer sind neu, danach folgen Bankleitzahl und Kontonummer. Sie finden Ihre IBAN auf der Konto- oder Bankomatkarte, dem Kontoauszug oder im Online-Banking-Portal. Ihre Vorteile: schnell und sicher überweisen in Österreich und Europa.

Seit 1. Februar 2016 ist eine Angabe des BIC zusätzlich zur IBAN für grenzüberschreitende Euro-Zahlungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes nicht mehr notwendig. Für nationale Zahlungen gilt diese Regelung bereits seit dem 1. Februar 2014.

Dies legen die im März 2012 in Kraft getretene Verordnung (EU) Nr. 260/2012 und die Verordnung (EU) Nr. 248/2014 fest. Demnach werden mit 1. August 2014 alle nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren vollständig durch die neuen SEPA-Verfahren abgelöst.

Achtung

Auch 2015 gab es zahlreiche Betrugsfälle durch  Phishing-E-Mails. Getarnt als Aufforderung zur SEPA-Umstellung, soll die Bankkundin oder der Bankkunde dazu bewegt werden einen Link zu öffnen um dort persönliche Zugangsdaten preiszugeben. Lassen Sie sich durch den seriösen Aufbau dieser E-Mails nicht täuschen und öffnen Sie keinesfalls den beinhalteten Link. Keine österreichische Bank fragt bei ihren Kundinnen und Kunden derartige Daten per E-Mail ab. Es wird dringend davon abgeraten, solche E-Mails zu beantworten.