Klarstellung Newsletter vom 15.4.2016 – Geprüfte Jahresabschlüsse/Testat – Frist und Meldung

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der erhaltenen Rückfragen zum Newsletter vom 15.4.2016 möchten wir (in Abstimmung mit der FMA) folgende Klarstellung vornehmen:

Gemäß § 21 CRR-Begleitverordnung ist auch für die Anrechnung von Zwischengewinnen bzw. vor der endgültigen Beschlussfassung ermittelten Jahresgewinnen zu den Eigenmitteln das Testat ausschlaggebend.

Im Falle bedeutender (signifikanter) Institute, welche der direkten Aufsicht durch die EZB unterliegen, sei auf den EZB-Beschluss (EU) 2015/656 verwiesen. Dieser Beschluss entspricht zwar im Ergebnis dem § 21 CRR-Begleitverordnung, allerdings mit dem Unterschied, dass der EZB-Beschluss auch ein an die EZB gerichtetes Schreiben vorsieht, welches die im Beschluss angeführte Dokumentation zu beinhalten und seitens EZB zu bestätigen ist (ein derartiges Prozedere sieht § 21 CRR-Begleitverordnung nicht vor). Dies ist im Falle bedeutender (signifikanter) Institute, bei der Frage des Zeitpunkts der Übermittlung der korrigierten (geprüften) ITS-Daten, zu berücksichtigen. D.h., bei bedeutenden (signifikanten) Instituten die keine Bestätigung der EZB einfordern, können die Meldungen erst nach der endgültigen Beschlussfassung (Hauptversammlung) als geprüft gekennzeichnet werden.

Ansprechpersonen finden Sie zentral unter:
https://www.oenb.at/meldewesen.html.
 
Mit freundlichen Grüßen
Gruppe Aggr. Banken- und Finanzinstitutsmeldungen