Informationen zur GKE

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie auf folgende GKE-Themen hinweisen:

  • Im Rahmen der GKE ist die Übermittlung der Identnummer eines protokollierten Einzelunternehmers nicht zulässig. Es wurden auch Prüfungen vorgesehen, die auf diesen Umstand verweisen. Es ist in jedem Fall die Identnummer der natürlichen Person (privater Haushalt) zu übermitteln.
  • Während des Probebetriebs sind in der GKE nur softe Plausibilitätsprüfungen hinterlegt. Daran wurde nichts geändert, allerdings werden diese nun automatisiert verarbeitet, um eine schnellere Rückmeldung an die Banken zu gewährleisten. In diesem Sinne ersuchen wir auch um zeitnahe Kontaktaufnahme bei dem Verdacht, dass möglicherweise Prüfregeldefinitionen selbst falsch sind und nicht die Ergebnisse der Prüfungen.
  • Im Zusammenhang mit der automatisierten Versendung möchten wir darauf hinweisen, dass nun alle meldenden Institute eine Rückmeldung von der OeNB erhalten. Wir möchten klarstellen, dass wir seitens der OeNB keine Rückmeldungen pro Institut benötigen. Miteinander verbundene Banken (z.B. Sektor für ein Bundesland) können, sofern dies rechtlich möglich ist, konsolidiert auf zurückgemeldete Auffälligkeiten antworten, sofern die Fehlerursachen gleich gelagert sind. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn derselbe technische Melder involviert ist.
  • Seitens der OeNB werden alle Meldungen für Juni und Juli erneut geprüft. Das bedeutet, dass flächendeckend die Rückmeldungen zu Prüfungen versendet werden. Das betrifft auch eine große Anzahl von Banken, die diese Rückmeldungen bereits erhalten haben. Dies ist notwendig, da die übermittelten XMLs aufgrund eines unterschiedlichen Datumsformats auf Bankenseite nicht prozessiert werden konnten. Wir entschuldigen uns für die Divergenz zwischen einlangender Meldung und den Rückmeldungen. Durch die ebenso übermittelten PDFs sollte eine Analyse trotzdem einigermaßen möglich gewesen sein.
  • Wie auch schon im Newsletter vom 23.8.2018 erwähnt, gilt die in den Rückmeldungen erwähnte Frist von 2 Tagen für eine Antwort an die OeNB während der Probephase nicht. Seitens der OeNB wurden 8 Tage festgelegt. Sollte mehr Zeit benötigt werden, ersuchen wir um bilaterale Kontaktaufnahme.
  • Durch die automatisierten Rückmeldungen kommt es nun auch beim WPSC/WPSCFMS zu etwaigen erhebungsübergreifenden Plausis die GKE-Meldung betreffend. Auch hier gilt die 2 Tage Frist natürlich nicht. Weiters können die aufgetretenen Fehler gemeinsam im Rahmen einer GKE-Rückmeldung durch die Banken beantwortet werden.

Bei Fragen und Feedback wenden Sie sich bitte an die auf der Homepage ausgewiesenen Kontakte unter https://www.oenb.at/meldewesen.html.

Mit freundlichen Grüßen

Abteilung Statistik – Informationssysteme und Datenmanagement