Sehr geehrte Damen und Herren!


Die Kommunikationsplattform "OeNB im Dialog" der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) wird demnächst ihren Betrieb einstellen. Neue Fragen bzw. Antworten werden auf dieser Plattform nicht mehr veröffentlicht, wofür wir um Verständnis bitten.


Das Format eines moderierten Forums erweist sich als nicht mehr zweckmäßig, weshalb die OeNB andere Formen der Kommunikation mit der Öfentlichkeit ausbaut. Eine dieser Möglichkeiten ist uns auf Twitter @oenb zu folgen oder unsere Videos auf YouTube anzusehen. Zudem haben wir viele der hier behandelten Fragen in die FAQ auf der Website der OeNB integriert.


Wir bedanken uns bei den Besucherinnen und Besuchern dieser Website und besonders bei unseren registrierten Nutzerinnen und Nutzern für die rege Teilnahme und die interessanten Fragen.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr OeNB im Dialog Team


Suchergebnisse: 17 Themen wurden gefunden
Kann im Handel die Annahme von 200 und 500-EUR-Banknoten verweigert werden, z.B. durch das Anbringen eines entsprechenden Hinweises?


Antwort:

Euro-Banknoten und Münzen sind in Österreich sowie in allen anderen Ländern des Euroraums gesetzliches Zahlungsmittel, deren Annahme grundsätzlich nicht verweigert werden darf.

Die rechtliche Basis dafür ist die Verordnung über die Einführung des Euro aus dem Jahr 1998. In ihr wird bestimmt, dass die ab 1. Jänner 2002 in Umlauf gesetzten Euro-Banknoten und Euro-Münzen die Eigenschaft eines gesetzlichen Zahlungsmittels haben.
Zudem ist die unbeschränkte Annahmeverpflichtung für Banknoten in § 61 Nationalbankgesetz angeordnet. Darin heißt es, dass die von der Oesterreichischen Nationalbank, der EZB und von den nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten ausgegebenen, auf Euro lautenden Banknoten „gesetzliche Zahlungsmittel“ sind und „zum vollen Nennwert unbeschränkt angenommen werden müssen, soweit die Verpflichtung nicht in bestimmten Zahlungsmitteln zu erfüllen ist“.
(http://www.oenb.at/de/img/nbg_stand_182011_tcm14-2046.pdf)

Es besteht also prinzipiell Annahmezwang für Euro-Banknoten, aber kein Vertragszwang, d.h. es bedarf der ausdrücklichen (mündlichen oder schriftlichen) Einwilligung beider Vertragspartner, um einen gültigen Vertrag abzuschließen. Demgemäß könnte sich ein Verkäufer auch dazu entscheiden, einen Kaufvertrag nicht abzuschließen. In der Regel sollte allerdings der Hinweis, dass für den Verkäufer eine gesetzliche Annahmeverpflichtung besteht, zu einer ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung führen.



Dieser Beitrag wurde aus mündlich oder schriftlich im Laufe der vergangenen Monate bei der OeNB eingegangenen Fragen generiert.


Sind Euro-Münzen mit einer Jahreszahl von 1999–2001 Fälschungen? Das Euro-Bargeld
Bargeld, also Banknoten und Münzen, sowie Guthaben der Geschäftsbanken auf deren Konten
-Bargeld noch umtauschbar ist. Eine Liste der Schilling- Banknoten und –Münzen, die wir noch umtauschen
über.

Bezüglich der Vernichtung von Euro-Bargeld findet sich im NBG eine Strafbestimmung. Paragraph 82b besagt
wurden, finden Sie hier auf unserer Website: http://www.oenb.at/Bargeld/umtausch-in-euro
Wo finde ich die Entwicklung des Euro-Bargeld- und Buchgeldumlaufes(volumens) seit "Eurobeginn
Zahlungsmittel. Bargeld der Notenbanken ist gesetzliches Zahlungsmittel. Giralgeld der Geschäftsbanken
:
https://www.oenb.at/Bargeld/umtausch-in-euro/Schilling/An-der-Kasse.html


Sehr geehrte Damen und Herren,

man hört immer wieder, dass das Bargeld in der EU
Möglichkeiten, anachronistische Erscheinung bezeichnet. Eine Abschaffung von Bargeld auf europäischer
: (Die Daten werden von der Europäischen Zentralbank zur Verfügung gestellt) https://www.oenb.at/Bargeld
einer Dienstleistung vorher darauf hinweisen, dass ich nur Bargeld akzeptiere oder kann der Kunde
sind, ist es möglich, ausschließlich Bargeld als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Hinsichtlich der Frage
in Euro ausgewiesen worden ist, oder?

Wie sieht das aber jetzt mit der Bargeld, bzw. Münzannahme