Bezeichnung der BC CodelisteBilanzposition_local_GAAP_CL
Verbale Beschreibung/Beispiele

Diese Codeliste gibt die Ausprägungen an, in die ein Geschäftsfall oder ein Sachkonto vom meldenden KI in seiner Bilanz gemäß BWG zugeordnet wurde.

Rechtlicher HintergrundAnlage 2 zu Artikel I § 43, Teil 1 des BWG
Verweis auf das Data Point Model der EBA oder andere externe Systeme wie z.B. WM/CSDB-
Algorithmus/Entstehung/Bildung-
Kommt vor in/wird verwendet für

GF132_Bilanzposition_local_GAAP_Code, SK12_Bilanzposition_local_GAAP_Code, SC_Bilanzposition_local_GAAP_Code

Wertebereich Tabelle (Link)-
Gruppen/GruppenlistenBilanzposition_local_GAAP_CL_GR



CodeCodebezeichnungBeschreibung

A1

Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei der Zentralnotenbank zugelassen sind-

A2

Forderungen an KreditinstituteHierunter fallen insbesondere langfristige Guthaben bei ausländischen Zentralbanken.

A3

Forderungen an Kunden (Nichtbanken)-

A4

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere-

A5

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere-

A6

Beteiligungen-

A7

Anteile an verbundenen Unternehmen-

A8

sonstige AktivpostenHierunter fallen unter anderem aktive Zwischen- und Verrechnungskonten, kurzfristige Guthaben bei Zentralbanken, bilanzielle Aktiva aus Finanzderivatgeschäften sowie nicht verbriefte Anteilsrechte, die in keiner anderen Bilanzposition verbucht werden können.

P1

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten-

P2

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Nichtbanken)-

P3

Verbriefte Verbindlichkeiten-

P5

Zusätzliches Kernkapital gemäß Teil 2 Titel I Kapitel 3 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 andere als Pflichtwandelschuldverschreibungen gem. §26 BWG - Eigenkapital

In der Regel zählt das zusätzliche Kernkapital zum Fremdkapital

P6

Zusätzliches Kernkapital gemäß Teil 2 Titel I Kapitel 3 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 andere als Pflichtwandelschuldverschreibungen gem. §26 BWG - Fremdkapital

In der Regel zählt das zusätzliche Kernkapital zum Fremdkapital

P7

Pflichtwandelschuldverschreibungen gem. §26 BWG - Eigenkapital

P8

Pflichtwandelschuldverschreibungen gem. §26 BWG - Fremdkapital

P9

Instrumente ohne Stimmrecht gemäß § 26a BWG - Eigenkapital

P10

Instrumente ohne Stimmrecht gemäß § 26a BWG - Fremdkapital

P11

Ergänzungskapital gemäß Teil 2 Titel I Kapitel 4 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 - Fremdkapital

Ist stets Fremdkapital

P11a

Ergänzungskapital gemäß Teil 2 Titel I Kapitel 4 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 - Eigenkapital

P12

Gezeichnetes Kapital

P13

Eigenkapitalkomponente zusammengesetzter Finanzinstrumente

P14

Sonstige (restliche) Passivposten

Hierunter fallen unter anderem bilanzielle Passiva aus Finanzderivatgeschäften

AUB

Aktiv nur unter der Bilanz

Hierunter fallen Außerbilanzielle Geschäfte gem. Anhang I der CRR. Insbesondere sind Kredite, für die aus einem eingeräumten Rahmen Kreditrisiko entsteht, aber noch keine Ausnutzung existiert, "aktiv unter der Bilanz" zu melden. Sofern nach erfolgter Ausnutzung der Ausstehende Nominalwert wieder 0 beträgt, ist der Geschäftsfall jedoch nicht wieder auf "unter der Bilanz" zurückzustellen.

PUB

Passiv nur unter der Bilanz

Dieser Code ist ab sofort nicht mehr zu verwenden. Geschäftsfälle oder Sachkonten, die als Passiv nur unter der Bilanz dargestellt waren, sind zukünftig als Aktiv nur unter der Bilanz zu darzustellen.

NIB

Nicht in der Bilanz

Diese Codeausprägung dient für Geschäftsfälle, die weder in die Bilanz eingehen noch Außerbilanzielle Geschäfte gem. Anhang I CRR darstellen. Insbesondere haben diese Geschäftsfälle immer einen Buchwert (BW) von 0.

Unter anderem sind

  • rein servicierte Kredite (also beispielsweise solche, wo das Risiko über einen Verkauf übertragen worden ist und vom Originator weiter serviciert werden),
  • künstlich generierte Verbriefungswertpapiere (synthetische Verbriefungen) zur richtigen Darstellung des Kreditrisikos,
  • Leihegeschäfte,
  • Leadmanagement-Emissionen,  
  • eigene Wertpapiere, die nie in den Umlauf gebracht worden sind, sowie
  • Kreditverbriefungen aus eigenen Krediten, wo über den Rückkauf der Verbriefungspapiere der überwiegende Teil des Risikos beim Originator verbleibt

immer "Nicht in der Bilanz (NIB)".


Derivate sind nur als "Nicht in der Bilanz (NIB)" darzustellen, sofern der Buchwert (BW) = 0 ist (und sie demnach nicht in die Bilanz eingehen) und keine Drohverlustrückstellung gebildet wurde. Im Falle einer vorhandenen Rückstellung (Wertart RUEDER) muss die Bilanzseite mit "Passiv in der Bilanz (PAS)" gesourct werden. Die Zinsabgrenzungen von Derivaten werden unabhängig von der Bilanzposition in FinRep bzw. VERA übergeleitet.


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