Einlagen sind Beträge, die das meldende Institut Gläubigern schuldet, und die keine Beträge aus der Ausgabe von handelbaren Wertpapieren (verbriefte Verbindlichkeiten in Form von Schuldverschreibungen, andere verbriefte Verbindlichkeiten) darstellen.

Unter „Einlagen“ fallen ferner auch von MFIs aufgenommene Gelder (Ausleihungen). Das ESVG unterscheidet auf der Basis der die Initiative ergreifenden Partei zwischen „Krediten“ und „Einlagen“ (geht die Initiative vom Kreditnehmer aus, handelt es sich um einen Kredit; geht sie hingegen vom Kreditgeber aus, handelt es sich um eine Einlage). Ein bei einem anderen MFI aufgenommener Kredit wäre beim meldenden MFI somit als eine Einlage auf der Passivseite zu klassifizieren. Auch begebene Schuldscheindarlehen sind als Einlagen zu sehen.