ThemaBeendigung Identnummer (2/6)
Frage

Beendete Idents dürfen laut den Prüfregeln RRGKEM0021-0025 nicht mehr gemeldet werden. Daraus folgt, dass der Forderungsausweis beim bisherigen Bürgen dargestellt werden muss. Wie wird (zum Beispiel im Falle von natürlichen Personen als Bürgen) sichergestellt, dass die Abschreibungen der Instrumente in der GKE2 gemeldet werden?

Antwort

Die Prüfregeln lassen grundsätzlich eine Meldung beendeter Idents bis zum nächsten Quartalsende zu. Somit ist in fast allen Fällen automatisch dafür gesorgt, dass eine solche Meldung nicht abgewiesen wird.

Muss während eines Quartals ein AC-Instrument abgeschrieben werden, so ist sicherzustellen, dass diese Abschreibung zum folgenden Quartalsende in der GKE2 gemeldet wird. Im Falle einer Forderungsübernahme durch Bürgen ist zu beachten, dass das Instrument bis zum Quartalsende meldepflichtig bleibt. Da das Sourcing für die GKE-Meldung durch den Algorithmus des qualifizierten Kreditnehmers bestimmt wird, ist folgende Vorgehensweise einzuhalten:

  • Ist der neue Schuldner bereits vor Eintritt in das Kreditverhältnis meldepflichtig, so bleibt die Meldepflicht in der GKE jedenfalls bestehen. In diesem Fall ist keine weitere Aktion zu setzen.
  • Ist der neue Schuldner vor Eintritt in das Kreditverhältnis jedoch nicht meldepflichtig (und würde das allein durch Übernahme dieses Instruments auch nicht werden), so muss die Verbindung zum originären Schuldner – als auch zum neu eingetretenen Bürgen – in Form eines gemeinsamen Solidarkredits bis zum Quartalsende aufrecht bleiben. Dadurch ist sichergestellt, dass die betroffenen Instrumente und deren Abschreibung in der folgenden GKE2-Meldung enthalten sind.
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen SC_Vertragspartner_Identnummer
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