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ThemaAlgorithmus
FrageIst der Letztrisiko-Algorithmus eine Programmiervorlage?
AntwortStellt keine „Programmiervorlage“ dar, sondern stellt eine „verbesserte/präzisere Ausweisrichtlinie“ dar; für die Meldung ist letztendlich immer der jeweilige Melder verantwortlich.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenXEN_Letztrisiko
FAQ-Kategorie FAQs zu FMS-Cubes

Themaanrechenbare Sicherheiten
FrageWelche Sicherheiten sind für den Letztrisiko-Algorithmus relevant?
AntwortAusschließlich CRR anrechenbare Sicherheiten (ST05_Sicherheit_gem_CRR_Kennzeichen = Wahr) (Monstat, FinRep, LR ist immer nach demselben Prinzip i.Z.m. Sicherheiten modelliert)
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen ST05_Sicherheit_gem_CRR_Kennzeichen
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Thema

Einlagen und Sachkonten-Cube konsolidiert (ESSCK)

FrageIst das so gewünscht, dass z. B. Betriebs und Geschäftsausstattung, Sonstige Aktiva usw…. nicht in den ESSCK gelangen? (Abweichung zum ehemaligen Beleg). Ist das so gewünscht, oder liegt ein Fehler vor? Im ursprünglichen Beleg 7U gab es die Position „Nicht zuordenbar“.  
AntwortJa, das ist so beabsichtigt.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenSC_Bilanzposition_local_GAAP_Code
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ThemaKapitalrestlaufzeit
FrageSind Letztrisikoinformationen mit Kapitalrestlaufzeiten auszukreuzen?
AntwortNein, für die Letztrisikoinformationen sind nur bestimmte Wertarten relevant
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenSC_Kapital_Restlaufzeit_Code
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ThemaKlassifikation Garantien, Letter of Credits und Letter of Intent
FrageWir haben alle gegebenen Garantien, Letter of Credits und Letter of Intent für die UGB FMS Meldung für die österreichischen Institute momentan als Aktiv unter der Bilanz (AUB) klassifiziert. Bitte um Bestätigung dass das richtig ist, und das dies auch gilt für diese Produkte unserer ausländischen Tochterbanken welche wir für die FMS Meldung im IFRS genauso klassifizieren.
AntwortJa, das stimmt.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenSC_Bilanzseite_Code
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ThemaKonsolidierung
FrageIm Zuge der Konsolidierten Meldung sind wir auf eine Frage hinsichtlich der quotenkonsolidierten Inlandstochter gestoßen. Es geht darum ob eine quotenkonsolidierte Inlandstochter (50%) bei der konsolidierten Meldung berücksichtigt werden muss?
AntwortIn der Finstab-VO wird im Falle von konsolidierten Cubes nicht explizit auf Vollkonsolidierer eingeschränkt, allerdings schon auf Tochterunternehmen gem. Art. 4 Abs. 1 Z 16 CRR, die CRR-KIs sind. Tochterunternehmen sind prinzipiell mittels Vollkonsolidierung einzubeziehen. Da die CRR diesen Begriff jedoch nicht definiert, ist in diesem Zusammenhang die Vollkonsolidierung zu verstehen, die auch im anwendbaren Rechnungslegungsregime zur Anwendung kommt. Art. 18 Abs. 2 ermöglicht jedoch eine Ausnahme von der Vollkonsolidierung in Form einer quotalen Konsolidierung, sofern die dort normierten Voraussetzungen erfüllt sind. In der Praxis wird die Anwendung dieser Bestimmung jedoch lediglich von untergeordneter Bedeutung sein. Die Anwendung dieser Bestimmung bedarf auch einer Bewilligung der OeNB. In der OeNB ist ein solcher Fall derzeit nicht bekannt. Sollte es allerdings tatsächlich ein CRR-KI Tochterunternehmen gem. Art. 4 Abs. 1 Z16 CRR geben, das (für CRR-Zwecke) quotenkonsolidiert wird, so wäre dieses Tochterunternehmen in den konsolidierten Cube-Meldungen auch zu berücksichtigen.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenAI_Kons_ID
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ThemaLetztrisiko
FrageMüssen alle Wertarten im Sinne des Letztrisikos aufgelöst werden?
AntwortNein, das ist keinesfalls erforderlich. Welche Wertarten aufgelöst werden müssen, wird genau im Kapitel Darstellung des Letztrisikos beschrieben.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenWertart_CL
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ThemaLetztrisiko
FrageGibt es zur Entität LR_Letztrisiko auch eine Entität LRW_Letztrisiko_Wert?
AntwortNein
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen LR_Letztrisiko  
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ThemaLetztrisiko
FrageWie ist mit Wertarten zu verfahren, welche nicht im Sinne des Letztrisikos aufzulösen sind? (z.B. „kapitalgewichteter Zinssatz“)
AntwortFür Wertarten, die nicht im Sinne des Letztrisikos aufgelöst werden, sind auch keine Letztrisiko-Dimensionen anzuliefern. Beispiel: Der Datensatz eines Einmalkredits wird auch mit einer Zinssatz-Wertart gemeldet. Während Buchwerte (BW) im Sinne des LR-Algorithmus aufgelöst werden, wird der Datensatz für die Wertart „kapitalgewichteter Zinssatz“ ohne Letztrisiko-Dimensionen angeliefert. Näheres finden Sie auch in der „ Darstellung des Letztrisikos “ im gemeinsamen Datenmodell.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenWertart_CL: Buchwerte (BW)
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ThemaLetztrisiko
FrageSind bei der LR-Konsolidierung vollkonsolidierte inländische KIs laut BWG, die keine CRR-KIs sind (z.B. KAGs), in den Konsolidierungskreis miteinzubeziehen?
Antwort
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenXEN_Letztrisiko
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ThemaLetztrisiko
FrageIm Letztrisikoalgorithmus ist einer der relevanten Mechanismen die Sicherheit. Im Beispiel des Einmalkredites von 1.000  in AT welcher mit einer Sicherheit von 500 in DE besichert ist liegt das Letztlandrisiko somit mit 500 in AT und mit 500 in DE. Wie ist das Letztlandrisiko im Falle einer Barsicherheit (welche zwar von DE vergeben wurde, jedoch bereits auf dem Konto in AT liegt) anzugeben? Bisher wurde in diesem Fall das Risiko mit AT gekennzeichnet, da man das Geld bereits auf dem eigenen Konto liegen hat. Ist das auch zulässig oder müsste für die Barsicherheit, welche in AT liegt das Risikoland DE angegeben werden?
AntwortHier ist wie bisher AT anzugeben. Wir werden das bei der Rolle "Der Sicherheit zugeordnete Einheit" präzisieren bzw. auch in unseren Modellierungsbeispielen zum Letztrisiko ergänzen.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenLetztrisiko-Algorithmus
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ThemaLetztrisiko
FrageDas Thema wäre der Fundsplit und wie das in der Erstellung der SmartCubes gemacht wird. Als Beispiel: Investmentfond mit Land AT und Buchwert 1.000, Inhalt des Fonds wäre 1 Anleihe in US mit Buchwert 700, 1 Derivat in DE mit Buchwert 290 und 1 Girokonto in AT mit Buchwert 10.
Antwort

Im BasicCube wird der Investmentfonds mit 1.000 angeliefert und verknüpft zu den 3 Bestandteilen die auch im BasicCube vorhanden sind. Wie macht der SmartCube dann die Überleitung damit er dann quasi Investmentfond Land US 700, Investmentfond Land DE 290, Investmentfond Land AT 10 für das Letztrisiko dann hat? Nimmt er den anteiligen Betrag und das Land aus den Fondsbestandteilen, das „Urgeschäft“ und seine SmartCube-Zuordnung bleibt aber bestehen? Liege ich eh richtig, dass das Geschäft mit 1.000 im WertpapierCube drinnenbleibt als Investmentfond und nicht plötzlich 290 in den KreditCube als Derivate und 10 als Girokonto gehen?

Die Zerlegung des Investmentfonds passiert bereits im Basic Cube über die Entität LR_Letztrisiko und wird im Basic Cube Algorithmus XEN_Letztrisiko beschrieben.

Die Erstellung des Smart Cubes aus dieser LR_Letztrisiko Entität ist dann unter „Regeln zur Erstellung von Smart Cubes“ beschrieben. In deinem Fall wird zB der Marktwert des Investmentfonds in drei zu meldende Sätze zerlegt, die alle das gleiche (ursprüngliche) Sitzland haben (aus der Isin in der OeNB abgeleitet) und sich nur im Letztrisiko-Land (und Sektor) unterscheiden. Das Ursprungsgeschäft bleibt somit nicht als eigener Datensatz stehen sondern findet sich wieder, indem über die LR-Dimension aggregiert wird.

Ja, es ist natürlich richtig, dass die eigentliche Geschäftsfallkategorie (vor Zerlegung) die Zugehörigkeit bestimmt und daher in deinem Fall im WP-Cube bleibt.

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

LR_Letztrisiko

XEN_Letztrisiko

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ThemaLook-through
FrageWie ist zu verfahren, wenn z.B. für den Look-through nicht hinreichend Daten vorliegen?
AntwortDie BIZ-Guideline möchte grundsätzlich eine Auslösung so weit wie diese dem Melder möglich ist.
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen Modellierung des Look-through
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ThemaLänderrisiko
FrageDie Belege „7K – Länderrisiko von IFRS Konzernen“ und Beleg „7K – Risikoausweis konsolidiert Länderrisiko (für UGB-Konzerne)“ sollen beide durch die konsolidierten FMS-Cube Inhalte abgelöst werden. Es gibt derzeit Inlandstöchter, die auf Soloebene Vera A3d nach UGB melden, die zugehörige Mutter meldet aber konsolidiert nach IFRS. Derzeit gibt es kein veröffentlichtes Datenfeld im Basic Cube, welches zwischen IFRS und UGB-Werten unterscheidet. Wie wird unterschieden, ob der FMS Cube konsolidiert mit IFRS-Werten oder mit UGB-Werten abgegeben wird?
AntwortDa dies kein Wahlrecht mehr ist, hängt das auf Smart-Cube Ebene vom Meldeobjekt und dem konkreten Melder ab. Inländische Solomeldungen müssen derzeit alle nach UGB gemeldet werden. Für konsolidierte Meldungen heißt es in der Finstab-VO „Die Bewertung hat nach den jeweils angewandten Rechnungslegungsgrundsätzen (§ 59 oder § 59a BWG) zu erfolgen.“ Auf Basic Cube Ebene wird die Unterscheidung mit Hilfe der AI_Kons_ID gemacht. Über die Kombination von AI_Kons_ID und AI_Mandant kann man unterscheiden, ob es sich um Solo-Werte (Mandant=AI_Kons_ID) oder um konsolidierte Werte handelt (siehe auch „Darstellung der Zusammenfassung/Konsolidierung von Einheiten“).
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

AI_Kons_ID

AI_Mandant

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ThemaRestlaufzeiten
FrageWenn auch IFRS Bilanzierung ein Thema bei den Cubes darstellt, wird das unveröffentlichte Feld "UGB IFRS Code" auch für die Restlaufzeitentabelle mitaufgenommen?
AntwortAus heutiger Sicht wird davon ausgegangen, dass das Feld nicht mehr benötigt wird. Die Unterscheidung erfolgt wie oben angegeben über die AI_Kons_ID. Je nach Rechnungslegungsstandard kann dann die Bewertung pro Geschäftsfall bzw. auch die Klassifizierung eine andere sein. Das Datenmodell (Basic Cube) muss lediglich dafür sorgen, dass die entsprechenden Wertarten und Klassifikationen vorhanden sind. Uu ist es dann möglich, dass je Rechnungslegungsstandard gewisse Ausprägungen/Klassifikationen/Wertarten dann nicht zu befüllen sind.
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

AI_Kons_ID

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ThemaRisikotransfer
FrageMüssen alle Formen des Risikotransfers gemeldet werden?
AntwortJa, bei der Bestimmung des Letztrisikos sind alle angeführten Risikotransfers zu berücksichtigen.
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

LR_Letztrisiko

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