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ThemaAusländische Zweigniederlassungen
Frage Wir sind uns nicht sicher ob wir in den GKE1/GKE2 Metabeschreibungen den Inhalt der Zeile „Meldeobjekt verbale Beschreibung“ korrekt verstehen. Anhand der Beschreibung glauben wir, dass man eine filialkonsolidierte Meldung (à la FMS-Cubes) abgeben muss. Insofern melden die Auslandsfilialen keinen eigenen Cube? Aus dem letzten Satz entnehmen wir, dass es keine konsolidierte Meldung ist, sondern eine aggregierte, ist das korrekt? Ist die Meldegrenze von 25000 bzw. 350000 ebenfalls auf der filialkonsolidierten Ebene oder pro Filialebene zu ermitteln? 
AntwortIn der GKE sind die Daten des Inland-Teils und der ausl. Zweigniederlassungen innerhalb einer Meldung zu schicken. Die ausl. Filialen melden also keine eigenen Cubes. Richtig, soll keine „Konsolidierungslogik“ angewandt werden – „aggregiert“ würde ich sie aber auch nicht nennen, da die Geschäftsfälle und Exposures auf Einzelbasis zu schicken sind. Die Meldegrenze ist pro Mandant anzuwenden.
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

SC_Eigene_Auslandsfiliale_Kennzeichen

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaBeendigung Identnummer
FrageMüssen die Counterparties, deren Identnummer beendet wurde, die aber noch ein Gesamtobligo >25.000,- haben (weil noch nicht vollständig abgeschrieben, Verwertung der Sicherheiten läuft bspw. noch) in der GKE als Schuldner gemeldet werden? Wenn ja, wie?
Antwort

In diesem Fall ist zu unterscheiden:

Protokolliertes Unternehmen
Wenn ein Unternehmen ohne Rechtsnachfolger im Firmenbuch gelöscht wird, so bestehen die folgenden Meldeszenarien:

  • Die Forderung mit Quartalsende zur Gänze abschreiben:
    Diese Einheit ist in der GKE nur mehr bis zum Stichtag des folgenden Quartalsultimos (Ende des Quartals, in dem dieser Firmenbucheintrag stattfand) in der GKE zu melden, da Abschreibungen erst mit Quartalsultimo in der GKE 2 erfasst werden. (Finanzinstitute melden abgeschriebene Forderungen nur bis zum letzten Monatsstichtag vor ihrer Ausbuchung, da die Abschreibungen in der CRR-Finanzinstitute-Meldung nicht erfasst werden.)
    Aus technischer (Prüfregel-)Sicht wird daher sichergestellt, dass eine beendete Identnummer nur bis zum Stichtag des folgenden Quartalsultimos (Ende des Quartals in dem die Löschung stattfand) in der GKE gemeldet wird, da die Abschreibungen erst mit Quartalsultimo in der GKE2 erfasst werden. Danach ist eine Weitermeldung der beendeten Identnummer ausschließlich im Fall einer gerichtlich anhängigen Nachtragsliquidation zulässig. Eine solche Nachtragsliquidation ist nach dem Anschlagen der diesbezüglichen harten Plausiprüfungen zu kommentieren.
  • Die Forderung unter der Identnummer eines Sicherheitengebers melden (unfunded protection):
    Durch die Verwertung von Finanzgarantien oder Kreditderivaten ist die Forderung, die gegenüber dem ursprünglichen Schuldner bestand, nunmehr gegenüber dem (vormaligen) Sicherungsgeber auszuweisen (bis zur nominellen Höhe der Garantie; der nicht durch die Garantie gedeckte Teil des ONA ist abzuschreiben). Rückzahlungen, welche der neue Schuldner leistet, sind im Attribut "kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall" zu erfassen.
  • Die Meldung der Kreditforderung mit Quartalsende beenden und eine Sachsicherheit oder finanzielle Sicherheit (z.B. Wertpapiere, Barvermögen, Gold, Immobilien) als Aktivum übernehmen, um dieses in Folge zu verwerten (funded Protection). Der Buchwert (bzw. Veräußerungserlös aus) der Sachsicherheit bzw. finanziellen Sicherheit wird im Attribut "kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall" erfasst; der nicht durch die Sicherheit gedeckte Teil der Forderung ist abzuschreiben.

Bei einem Unternehmen mit Rechtsnachfolger geht die Forderung auf diesen über.

Handelt es sich um einen Kredit mit mitschuldnerischer Haftung (mehrere Solidarkreditnehmer) und ist einer von den Solidarkreditnehmern untergegangen (wobei keine Nachtragsliquidation gerichtlich anhängig ist), dann besteht die Forderung gegenüber den übrigen Solidarkreditnehmern weiter, nicht mehr jedoch gegenüber dem untergegangenen Solidarkreditnehmer.

Privatperson

Bis zur Abwicklung der Verlassenschaft und dem Antritt des Erbes durch einen Erben erfolgt die Meldung einer Kreditforderung weiter unter der Identnummer des Verstorbenen.
Übernimmt der Erbe einen solchen Kredit, so meldet der Melder ab diesem Zeitpunkt die Forderung unter der Identnummer des Erben.
Tritt der Erbe die Erbschaft nicht an, so muss der Melder wahlweise

  • die Forderung mit Quartalsende abschreiben;
  • die Forderung unter der Identnummer eines Sicherheitengebers (als neuer Schuldner der Forderung) melden (unfunded protection);
  • die Kreditforderung mit Quartalsende beenden und eine Sachsicherheit oder finanzielle Sicherheit als Aktivum übernehmen, um dieses in Folge zu verwerten (funded Protection), wobei der Buchwert (bzw. Veräußerungserlös aus) der Sachsicherheit oder finanziellen Sicherheit im Attribut "kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall" zu melden ist; der nicht durch die Sicherheit gedeckte Teil der Forderung ist abzuschreiben.


Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen SC_Vertragspartner_Identnummer
FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaBilanzieller Ansatz von Instrumenten
FrageWarum wurde das Feld GF149 Bilanzieller_Ansatz_Code verworfen bzw. gibt es ein anderes Datenfeld, dass diese Information (balance sheet recognition) abdeckt?
Antwort

Das Attribut wurde gestrichen, da es nach UGB kein „Recognised to the extent of the institution's continuing involvement“ gibt. Im Basic Cube ist es generell nicht möglich, einen teils verkauften Kredit darzustellen – entweder ist ein Geschäftsfall in der Bilanz oder nicht.

Die Balance sheet recognition lässt sich z.B. an der Accounting classification ablesen.

Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenSC_Rechnungslegungsklassifikation_Code
FAQ-Kategorie FAQs zur GKE2

ThemaDarstellung Miteigentümergemeinschaften (MEG)
Frage

MEGs sind ja im Gegensatz zu WEGs keine juristische Person, sondern Schuldnergruppen, allenfalls Gesellschaften bürgerlichen Rechts. Im StammWeb braucht man die Zusammensetzung der MEG (Aufgliederung ihrer Mitglieder) aber nicht erfassen.     

Sehen wir es richtig, dass für die Obligomeldung der MEG sehr wohl eine Aufgliederung der MEG in ihre Mitglieder notwendig ist, damit das Obligo jedem einzelnen Mitglied zugerechnet wird?

Antwort

Für jede Schuldnergruppe (Solidargemeinschaft, GesbR, Miteigentümergemeinschaften) gilt, dass das Obligo aus der Schuldnergemeinschaft für die Meldegrenzenberechnung bei jedem Einzelnen (sofern möglich und bekannt) mitgerechnet wird. Sofern ein Kreditnehmer dann über der Meldegrenze ist, werden alle seine Instrumente gemeldet und es ist aus der Meldung ersichtlich, ob es sich um ein Gemeinschaftsinstrument handelt oder nicht.

Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenXEN_Gesamtobligo
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FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

Thema Dem Exposure zugeordnete Einheit (EE)
Frage

Frage zur Rolle Dem Exposure zugeordnete Einheit (EE) :

Dort steht im letzten Absatz: "Sofern bei Exposures, die aus Geschäftsfällen gegenüber Schuldnergemeinschaften entstehen, Artikel 172 (1) lit a CRR nicht zur Anwendung kommt, so ist für diese Exposures keine Dem Exposure zugeordnete Einheit (EE) zu hinterlegen bzw. für GKE zu melden."

Der Artikel 172 gehört zum IRB Ansatz, also folgere ich, dass er im Standardansatz (den wir verwenden) nie zur Anwendung kommt.

Demzufolge melden wir für Schuldnergemeinschaften, die aussließlich aus natürlichen Personen bestehen, keine Dem Exposure zugeordnete Einheit (EE)
und in der GKE2 fehlt dann bei den entsprechenden Exposures die Vertragspartner-Identnummer.

Ist diese Interpretation korrekt?

AntwortJa
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenSC_Rolle_Code
FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

Thema Einmalkredit (exkl. Kreditlinie) (X)
FrageWas ist die exakte Unterscheidung zwischen ( Einmalkredit (exkl. Kreditlinie) (X) ) und Kreditlinie. Darstellung Kredit mit regelmäßiger Tilgung bzw. wie ist die Darstellung von Krediten die nach Baufortschritt ausgezahlt werden?
Antwort

Der Instrumententyp "Kreditlinie" ist auf jene Kredite beschränkt, die in mehreren Teilzahlungen (nicht-revolvierend) ausbezahlt werden können, aber nicht müssen, siehe Manual Part II, S. 29: "Credit lines other than revolving credit involve a credit limit, i.e. the maximum debit balance which is allowed to stand on the instrument's account. The debtor may receive the maximum debit balance in one amount or by instalments (or tranches); however, in contrast to revolving credits, any amount once paid to the debtor always reduces the funds still available to the debtor under the instrument, even thoug it has been repaid by the debtor."

Einmalkredite (unter "Andere Kredite" subsumiert) werden jedoch grundsätzlich als ein einziger Betrag gesamthaft zur Auszahlung gebracht.

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

GF00_Geschaeftsfallkategorie_Code

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaExpected Loss
FrageEs gibt eine Forderung, welche z.B. eine Basel III anerkannte Sicherheit (Wohnimmobilie) hinterlegt hat, jedoch nicht voll besichert. Der Rest der Forderung ist in der Bank mit internen Sicherheiten (nicht Basel III fähig) belegt. Im Falle eines IRB Ansatzes, ist hier auch der erwarteter Verlust (EL) auszuweisen. In der bisherigen ZKR Meldung gab es hier nur die Kundensicht, d.h. hier war keine Aufteilung auf die Exposure ID notwendig. Wie ist der erwarteter Verlust (EL) in den Kreditrisikodaten der GKE auf die Exposures aufzuteilen?
Antwort

Der Expected Loss muss in allen Teilsummen der Dimensionen der Kreditrisikodaten konsistent mit den COREP-Daten sein. Er bezieht sich insbesondere auf die Exposure-Zugeordnete-Einheit / Forderungskategorie / Risikopositionsklasse etc.

Zusätzlich sollte sich der Expected Loss aber tatsächlich auf das Exposure beziehen zu dem er gemeldet wird, also auch zwischen den Teil-Exposures eines Instruments konsistent sein. Wenn der erwarteter Verlust (EL) eines Kunden mit nur einem Instruments 100 wäre, dann würde es also einen Unterschied machen, ob zwei Exposures mit erwarteter Verlust (EL) =(0/100) oder erwarteter Verlust (EL) =(50/50) gemeldet würden, selbst wenn die Dimensionen sonst gleich sind.

Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenWertart_CL: erwarteter Verlust (EL)
FAQ-Kategorie FAQs zur GKE2

ThemaExposure
FrageErfolgt die Darstellung des Risikotransfers nur bei CDS und CLN oder ist jeder Risikotransfer lt. Rechenkern darzustellen?
Antwort Der Risikotransfer ist nicht nur für Kreditderivate darzustellen, sondern für alle Instrumente, die heute in der ZKR zu melden sind (also insbesondere Kredite, Wertpapiere, außerbilanzmäßige Geschäfte, …). Prinzipiell wird in der Kreditrisikotabelle die Risikobetrachtung gemäß CoRep nach Kreditrisikomitigation erfasst, d.h. der Risikopositionswert ist nach Substitutionseffekten zu melden und die dem Exposure zugeordnete Einheit ist im Fall eines indirekten Exposures (das durch eine CRR-Sicherheit mit Substitutionscharakter entsteht) der Sicherheitengeber.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenSC_Exposure_ID
FAQ-Kategorie FAQs zur GKE2

ThemaExposurezerlegung
Frage

Es gibt eine Forderung, welche z.B. eine Basel III anerkannte Sicherheit (Wohnimmobilie) hinterlegt hat, jedoch nicht voll besichert. Der Rest der Forderung ist in der Bank mit internen Sicherheiten (nicht Basel III fähig) belegt. Damit ist für die Exposurezerlegung ein besicherter RP und unbesicherter RP zu zeigen (GKE 2, Template 2.10).

Im Falle eines IRB Ansatzes ist hier auch der Expected Loss (EL) auszuweisen. Es stellt sich nun die Frage, wie dieser hinsichtlich besichertem/unbesichertem Teil aufzuteilen wäre?

Antwort

Der Expected Loss (EL) muss in allen Teilsummen der Dimensionen der Kreditrisikodaten konsistent mit den COREP-Daten sein. Er bezieht sich insbesondere auf die Exposure-Zugeordnete-Einheit / Forderungskategorie / Risikopositionsklasse etc.

Zusätzlich sollte sich der Expected Loss aber tatsächlich auf das Exposure beziehen zu dem er gemeldet wird, also auch zwischen den Teil-Exposures eines Instruments konsistent sein. Wenn der Expected Loss (EL) eines Kunden mit nur einem Instruments 100 wäre, dann würde es also einen Unterschied machen, ob zwei Exposures mit Expected Loss (EL) =(0/100) oder Expected Loss (EL) =(50/50) gemeldet würden, selbst wenn die Dimensionen sonst gleich sind.

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

Wertart_CL: Expected Loss (EL)

FAQ-Kategorie FAQs zur GKE2

ThemaFinanzinstitute
FrageMA11_CRR_anwendbar_Kennzeichen: Dort steht: „Dieses Kennzeichen ist für sämtliche CRR-Kreditinstitute (siehe Artikel 4 (1) (1) der CRR) auf WAHR zu setzen.“ Gilt auch das Gegenteil, nämlich dass dieses Flag für alle nicht CCR-KI’s auf FALSCH gesetzt werden soll? Im Speziellen geht es mir darum, wie CRR-FI’s zu setzen sind.
Antwort

Siehe die weitere Beschreibung von MA11_CRR_anwendbar_Kennzeichen: „Darüber hinaus sind "Konsolidierte Finanzinstitute" - dies sind Einheiten, deren Kreditrisiken durch Konsolidierung gemäß Teil 1 Titel I Kapitel 2 CRR in den Anwendungsbereich des Art. 178 CRR bzw. Art. 127 CRR fallen - hier mit WAHR zu kennzeichnen.

Für Finanzinstitute, die nicht durch Konsolidierung in den Anwendungsbereich der CRR fallen, sind die Bestimmungen der CRR, insbesondere zum Ausweis der Risikopositionen auf Ebene der/des einzelnen Fazilität/Instruments, nicht anwendbar, daher ist hier FALSCH zu setzen.

Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenMA11_CRR_anwendbar_Kennzeichen
FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaKonsortialkredit
FrageWie sind stille Konsortialbeteiligungen in der GKE zu melden?
Antwort

1)     Wenn es sich bereits bei Vertragsabschluss um ein stilles Konsortialverhältnis handelt, so ist dieser Fall im Basic Cube wie ein offenes Konsortialverhältnis zu sourcen (mit GF24_Konsortialkredit_Code = " Konsorte still (KS) " bzw. " Konsortialführer still (KFS) "). Über die Überleitungen wird sichergestellt, dass in diesem Fall SC_Konsortial_Kredit_Kennzeichen falsch ist. Jeder Konsorte sowie der Konsortialführer melden eine eigene Instrument- und Vertrags-ID und keine SC_Konsortialvertragskennung_ID. In diesem Fall wird auch kein übertragener Betrag ermittelt.

2)     Wenn zu einem späteren Zeitpunkt eine stille Beteiligung eingegangen wird, dann wird im Basic Cube (wie für alle anderen teilweise transferierten Forderungen – partially transferred amounts) vom Verkäufer ein eigenes Instrument generiert (Split), das dann verkauft wird. Auch in diesem Fall führt der Käufer seine eigene Instrument- und Vertrags-ID (und keine SC_Konsortialvertragskennung_ID), auch wenn es sich um dasselbe Instrument handelt. „In cases where the reporting agent splits such an instrument into separate instruments, then the information delivered to AnaCredit is expected to reflect that view. This means that the instruments would in that case be delivered as split and mapped to their respective creditors and servicers following the general reporting principles.”

3)     Der Unterschied zwischen stillen und offenen Konsortialverhältnissen sind damit nur das SC_Konsortial_Kredit_Kennzeichenund die SC_Konsortialvertragskennung_ID.

Bei uns gibt es somit zu ein und derselben SC_Instrument_ID nie mehrere Gläubiger.

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

GF24_Konsortialkredit_Code

SC_Instrument_ID

SC_Konsortialvertragskennung_ID

SC_Konsortial_Kredit_Kennzeichen

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

Themakumulierte Rückflüsse
FrageSind die kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall (kRUEF) (cumulative recoveries) im Default-Fall abzüglich etwaiger Abflüsse (Kreditaufstockungen) zu melden oder nicht?
Antwort Es sind zwar Kosten gegenzurechnen, aber etwaige Abflüsse (Kreditaufstockungen) sind nicht von den Zuflüssen abzuziehen.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenWertart_CL: kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall (kRUEF)
FAQ-Kategorie FAQs zur GKE2

ThemaMeldegrenze
FrageRechtsträger Kennzeichen - Dieses wird durch XUB_Rechtstraeger definiert und ist „JA“ sobald nur einer der Kreditnehmer ein Rechtsträger iSd Art. 1(5) der AnaCredit-Verordnung ist. Das heißt für einen Kredit von z.B. Euro 10,000 mit zwei Ko-Schuldnern, einer Privatperson mit Gesamtobligo von 500,000 Euro und eines Rechtsträgers iSd Art. 1(5) der AnaCredit-Verordnung mit Gesamtobligo von Euro 15,000 wird dieses Kennzeichen auf „JA“ gesetzt, obgleich der Kredit nicht AC-relevant, sondern nur ZKR-relevant ist. Ist das richtig so?
AntwortNein, das Kennzeichen wird nur auf wahr gesetzt, sofern sich unter den Schuldnern ein Rechtsträger iSd Art. 1(5) der AnaCredit-Verordnung über der Meldegrenze befindet.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenXUB_Rechtstraeger
FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaNUTS
FrageIn Deutschland ist auch die NUTS-Ebene-3 entsprechend der veröffentlichten Verknüpfung der EUROSTAT Postleitzahl mit NUTS-Ebene-3 anzuliefern. Wie ist dies in Österreich anzuliefern?
Antwort

Betreffend NUTS-Klassifikation muss hier keine Meldung erfolgen, da die OeNB die Berechnung auf Basis der PLZ selbst vornimmt und auch die EZB auf Seite 257 des AnaCredit Manual Part II – Datasets and data attributes (als Teil des AnaCredit Reporting Manual) vom 31. Mai 2019folgendes anführt:

"As in the case of the data attribute “real estate collateral location” (cf. Section 9.4.7), the information on NUTS 3 regions is derived centrally by the ECB on the basis of the postal code of the counterparty, according to the information available on the Eurostat website. Therefore, the data attribute “address: county/administrative division” is reported only when the information about the postal code of the counterparty is not reported, while it is reported as “Not required” when a postal code is reported."

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

EM40_Kundenadresse_PLZ

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaRechtsform
FrageFür die Meldung in Deutschland muss die Rechtsform entsprechend der Liste der ECB List of legal forms - European Central Bank - Europa EU angeliefert werden. Es ist somit zum Beispiel für KGs AT103 zu senden. Wie wird dies in Österreich gemeldet?
Antwort

Die Meldung von Rechtsformen zu Unternehmen wird schon jetzt bei der Neuanlage/Änderung von Einheiten via WEB-Applikation „StammWeb“ verlangt. Hier sind je Land hinterlegt, welche Rechtsformen zulässig sind und nur diese können ausgewählt werden. Im Zuge von AnaCredit wird es lediglich eine Anpassung bei den zur Auswahl stehenden Schlüsseln geben, da die von der EZB veröffentlichte „ECB List of legal forms - European Central Bank - Europa EU“ einige Schlüssel mehr umfasst als unsere bisherige. Diese Anpassung ist für das 1.Quartal dieses Jahres geplant.

Beispiel: Bei Erfassung der Stammdaten einer deutschen KG in StammWeb, muss dort der Schlüssel DE-KG ausgewählt werden.

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

EM12_Rechtsform_MS_Code

EO12_Rechtsform_OS_Code

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaReihenfolge der Abarbeitung der Ereignisdaten
Frage

Wo wird der Kommentar "//(II) Iteration der Ereignisse: Es muss chronologisch nach dem Ereignisdatum abgearbeitet werden. Ein Ereignis vom Typ " Stundungsmaßnahmen aufgehoben (SA) ist immer zuerst abzuarbeiten, sofern zwei Ereignisse dasselbe Datum haben." im Pseudocode berücksichtigt? Gilt das für alle Ereignisse (die Ereignisse enthält), oder nur die Stundungen, oder nur Kombinationen mit Stundungsmaßnahmen aufgehoben (SA)

Was ist der Rückgabe für einen Geschäftsfall mit Ereignisse Neuverhandlung der Vertragsinhalte (ausgenommen Rahmenerhöhung und Währungsänderung/Konvertierung) (NZ)Stundung: ganz oder teilweise umgeschuldete Verbindlichkeit (UU) und Stundungsmaßnahmen aufgehoben (SA) am gleichen Datum? 

AntwortDer fachliche Anwendungsfall von gleichzeitigem Setzens von " Stundung: ganz oder teilweise umgeschuldete Verbindlichkeit (UU) " und "Neuverhandlung der Vertragsinhalte (ausgenommen Rahmenerhöhung und Währungsänderung/Konvertierung) (NZ) " an einem Datum ist aus unserer Sicht nicht gegeben. Jedenfalls ist aber sicherzustellen, dass ein Setzen von " Stundungsmaßnahmen aufgehoben (SA) " und " Neuverhandlung der Vertragsinhalte (ausgenommen Rahmenerhöhung und Währungsänderung/Konvertierung) (NZ) " am selben Datum (Anwendungsfall: Neuverhandlung im Rahmen der Aufhebung der Stundungsmaßnahmen) zu Neu verhandeltes Instrument ohne Stundungsmaßnahmen (O) führt.
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

AI_Ereignisart_Code

GFA129_Stundungsmassnahmen_Code

XEN_Stundungsmassnahmen_Neuverhandlung

FAQ-Kategorie

FAQs zur allgemeinen Modellierung im Basic Cube

FAQs zu FINREP

FAQs zur GKE2

FAQs zu SHSG

ThemaRisikoinformationen
FrageEs wird bei der heutigen ZKR zwischen Bankbuch und Handelsbuch unterschieden und aufgrund dessen sind nur Risikoinformationen für das Bankbuch wie risikogewichteter Positionsbetrag nach Anwendung des KMU-Faktors (RWA) s, erwarteter Verlust und Ausfallwahrscheinlichkeit zu anzuliefern. Da laut dem jetzigen Überleitungsfile keine Unterscheidung zwischen Bank- und Handelsbuch vorsieht, stellt sich nun die Frage, ob auch für Handelsbuchpositionen die oben genannten Risikodaten anzuliefern sind?
AntwortKreditrisikoinformationen sind dann verpflichtend zu liefern, wenn sie auch für CRR-Zwecke vorhanden sein müssen (Zerlegungsansatz CoRep), ansonsten ist die Befüllung dieser Felder eine Kann-Bestimmung (d.h. zu liefern wenn (beispielsweise für den Zerlegungsansatz internes Risikomanagement) entsprechend der CRR-Terminologie vorhanden).
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenWertart_CL: risikogewichteter Positionsbetrag nach Anwendung des KMU-Faktors (RWA)
FAQ-Kategorie FAQs zur GKE2

ThemaSC_Vertrag_ID
FrageWird bei SC_Vertrag_ID auch eine eigene ID für ein Girokonto erwartet oder kann im Falle eines Girokontos die Position leer gelassen oder mit der SC_Instrument_ID befüllt werden?
Antwort

Die SC_Vertrag_ID muss eindeutig sein, der Feldlänge entsprechen und darf nicht leer sein. Sollte die SC_Instrument_ID dem entsprechen, ist die Verwendung der SC_Instrument_ID auch als SC_Vertrag_ID möglich; siehe auch Abschnitte 2.2.4 und 2.2.5 des AnaCredit Manual Part II – Datasets and data attributes (als Teil des AnaCredit Reporting Manual) vom 31. Mai 2019

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

SC_Instrument_ID

SC_Vertrag_ID 

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaSchuldnergemeinschaften
FrageVerstehen wir es richtig, dass solange eine Schuldnergemeinschaft keinen Rechtsträger iSd Art. 1(5) der AnaCredit-Verordnung darstellt, sie (bzw. ihr Gesamtobligo) keine Rolle bei der Selektion von Instrumenten für GKE Erhebung spielt?
AntwortSchuldnergemeinschaften werden in der neuen GKE-Meldung nicht mehr unter eigenen Identnummern gemeldet, sondern werden daran identifiziert, dass mehrere Kreditnehmer einem Instrument zugeordnet sind. Bei der Selektion von Instrumenten spielt das Gesamtobligo jedes einzelnen Kreditnehmers in der Schuldnergruppe, nicht aber das Gesamtobligo der Schuldnergruppe selbst, eine Rolle.
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen XEN_Gesamtobligo
FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

Themaservicierte Instrumente
FrageWie wird erkannt ob eine Konsorte AnaCredit meldepflichtig ist? Im Datenmodell gibt es derzeit keine FI/KI-Unterscheidung. Aus unserer Sicht wäre hier ein entsprechendes Attribut auf der EM_Einheit_MS nötig. Desweiteren konnten wir keine Codeliste für AnaCredit_Berichtsmitgliedsstaat_GR finden. Wo werden diese AnaCredit meldepflichtigen Länder definiert?
Antwort

Dies wird in den Erstellungsregeln beschrieben: "Für AnaCredit-Zwecke sind auch Kredite gegenüber Rechtsträgern iSd Art. 1(5) der AnaCredit-Verordnung zu melden, die der Melder serviciert und für die der Gläubiger kein AnaCredit-Melder (d.h. ein Kreditinstitut mit Sitzland in einem AnaCredit_Berichtsmitgliedsstaat_GR - diese können beispielsweise über die MFI-Liste der EZB ermittelt werden) ist."

Die Liste der Länder ist hier zu finden: AnaCredit_Berichtsmitgliedsstaat_GR .

Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenEM_Einheit_MS
FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaSicherheitengeber-Identnummer
FrageFür Sicherheitengeber müssen die gleichen Stammdaten wie für die Kreditnehmer angeliefert werden, Counterparty identifier ist dabei die Identnummer. Muss für jeden Sicherheitengeber eines AnaCredit-Kredits (Kredit an Rechtsträger iSd Art. 1(5) der AnaCredit-Verordnung über €25.000) eine Identnummer angefordert werden? Müssen somit Sicherheitengeber im Stammdatenabgleich (Meldung) miteinbezogen werden? Ist bei Sicherheitengeber auch die Information über Head Office, Immediate parent und Ultimate parent erforderlich?
AntwortJa, wenn bei einem AnaCredit-Kredit eine Sicherheit hinterlegt ist, muss eine Identnummer für den Sicherheitengeber angefordert werden. Diese Einheiten werden somit auch in den Stammdatenabgleich einbezogen. Das Attribut „Head office“ ist in jedem Fall zu melden, die Attribute „Immediate parent“ und „Ultimate parent“ nur, wenn der Sicherheitengeber in einem Berichtsmitgliedstaat ansässig ist.
Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenAI_OeNB_IdentNr
FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaSolidarkredit
FrageWelche Einheit auf EM_Einheit_MS soll im Fall von Solidarkrediten für GKE-Zwecke mittels der Kundenrolle " Solidarkreditnehmergruppe (SK) " mit dem Solidarkredit auf der Entität GF_Geschaeftsfall verbunden werden - eine Dummy Einheit, die die Solidarkreditnehmergruppe (SK) darstellt, oder der "Hauptschuldner"?
Antwort

Für GKE-Zwecke werden die Kundenrollen mit SC_Rolle_Code "Solidarkreditnehmergruppe (SK)" gar nicht erhoben. Insbesondere ist es nicht notwendig, für Solidarkreditnehmergruppe (SK) eine Dummy-Einheit zu bilden.

Die Logik funktioniert für GKE wie folgt: Im Basic Cube ist der „Hauptschuldner“ als Inhaber und die weiteren Schuldner als Co-Inhaber zu sourcen. Auf diesen Rollen basiert die Ableitung der Rolle  "Kreditnehmer lt. GKE (KN)" – diese wird dann in der GKE-Meldung erhoben.

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

EM_Einheit_MS

GF_Geschaeftsfall

SC_Rolle_Code

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaSTDWA
Frage

Wie sind Datensätze zu melden die keine Wertart und Wert enthalten?

AntwortIm Rahmen der GKE Meldungen gibt es auch Meldepflichten, wo zu einem Konzept keine tatsächlichen Werte gemeldet werden müssen, sondern beispielsweise nur Instrument-Stammdaten. Die OeNB IT-Infrastruktur verlangt aber zwingend Werte. Aus diesem Grund ist in derartigen Fälle immer die Werart-Dimension „STDWA“ mit dem Wert 0 anzuliefern.
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen-
FAQ-Kategorie

FAQs zu allgemeinen Meldeprozess- und Pruefregelthemen

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaUnterscheidung Einmalkredit (exkl. Kreditlinie) (X) und Kreditlinie (Y)
Frage

Bitte um Klarstellung, wie die Grenze zwischen den Ausprägungen Einmalkredit (exkl. Kreditlinie) (X) und Kreditlinie (Y) zu ziehen ist:

In der Beschreibung der Codeliste oben wird darauf Bezug genommen, dass für die Ausprägung Kreditlinie (Y) eine Auszahlung in Tranchen ohne vorherige Rücksprache mit der Bank (Gläubiger) notwendig ist. Im AnaCredit-manual II wird aber festgehalten, dass die Möglichkeit einer Tranchenziehung ausreicht um eine Kreditlinie zu charakterisieren.

Geschaeftsfallkategorie_CL = Kreditlinie (Y) entspricht ja SC_Art_des_Instruments_Code = Kreditlinien ohne revolvierende Kredite (KL) und damit Definition im AnaCredit-Manual II, Seite 29:

In the context of AnaCredit, "credit lines other than revolving credit" are (as the term makes explicit) instruments which are not of a revolving nature, i.e. which do not allow funds to be repaid and drawn again. In fact, the amount of available credit can only decrease as funds are drawn, and repaying funds does not increase the available amounts.

Credit lines other than revolving credit involve a credit limit, i.e. the maximum debit balance which is allowed to stand on the instrument's account. The debtor may receive the maximum debit balance in one amount or by instalments (or tranches); however, in contrast to revolving credits, any amount once paid to the debtor always reduces the funds still available to the debtor under the instrument, even though it has been repaid by the debtor. Consequently, credit lines other than revolving credit may not have any off-balance-sheet amount available from a certain moment in time onwards even though such amounts were available in earlier periods of the lifecycle of such instruments. 

Während Geschaeftsfallkategorie_CL = Einmalkredit (exkl. Kreditlinie) (X) der SC_Art_des_Instruments_Code = Andere Kredite (AK) entspricht und damit der Definition im AnaCredit-Manual II, Seite 34f:

This instrument type is assigned to instruments which meet the definition of a loan as set out in paragraphs 5.112, 5.113 and 5.114 of Annex A to Regulation (EU) No 549/2013 and are not any of the following types of instruments: (...), credit lines other than revolving credit, (...) as defined in the AnaCredit Regulation.

Any instruments classified as "other loans" are considered to be of a non-revolving nature (as otherwise they would be classified as either "overdrafts" (i.e. current accounts with credit limits), "credit card debt" or "revolving credit other than overdrafts and credit card debt").

Generally, this type of instrument primarily includes lump-sum credits (where the total credit is paid out in one instalment). It also includes "outstanding balances stemming from credits as a result of called and unpaid guarantees", "amounts due as a result of unsettled transactions in derivatives" or in general loans arising from off-balance-sheet transactions which were converted into on-balance exposures and do not meet the criteria of any of the types of instrument (as otherwise they would be reported as the relevant type of instrument). In particular, a fixed-sum credit with no off-balance-sheet amount which is entirely disbursed in one instalment is classified as "other loans".

Insgesamt erscheint mir die im AnaCredit-Manual beschriebene Klasse "other loans" als Auffangbecken für eher ungewöhnliche Schuldverhältnisse und nicht wie ein Kreditgeschäft, das eine Bank als solches mit einem Kunden als Finanzierung abschließt. Bei der derzeitigen Formulierung der Beschreibung von "Kreditlinie", insbesondere mit der Passage "...ohne den Gläubiger vorher zu benachrichtigen,..." würden aber sehr viele Geschäfte zur Ausprägung Einmalkredit (exkl. Kreditlinie) (X) "durchfallen" - insbesondere auch Wohnbaudarlehen, wo vor der Auszahlung einer Tranche ein Baufortschritt nachgewiesen werden muss.

Antwort

Die Kategorie Einmalkredit (exkl. Kreditlinie) (X) - der "klassische" Einmalkredit - wird einmal ausbezahlt und hat im Normalfall auch keinen Rahmen. Kreditlinien gem. AnaCredit unterscheiden sich von Einmalkrediten, dass grundsätzlich ein Rahmen gewährt wird, der im Normalfall in Tranchen, aber (eher selten) auch einmalig ausgenutzt werden kann.

Es gibt unterschiedliche Arten von Wohnbaufinanzierungen. Das Baukonto, das auch Auszahlungen/Abhebungen nach Baufortschritt vorsieht, ist je nach Ausgestaltung ein revolvierender Kredit oder eine Kreditlinie (meistens jedoch ersteres). Wohnbau- und Bauspardarlehen sind meistens als Einmalkredite konzipiert (und werden u.a. im Anschluss an ein Baukonto ausbezahlt). Wohnbaudarlehen, die nach Baufortschritt ausbezahlt werden, sind Kreditlinien gem. AnaCredit. Der Nachweis des Baufortschritts ist lediglich eine Schutzmaßnahmen für den Klienten/Kreditnehmer und widerspricht unserer Ansicht nach nicht der Passage ""...ohne den Gläubiger vorher zu benachrichtigen,...".

Similarly, a non-revolving credit granted to finance projects is typically classified as “credit lines other than revolving credit”, even when the disbursement of funds for projects depends on the progress of the project. This is because, from the credit risk perspective, there is a possibility that the funds will be disbursed even though prior notice to and the approval of the creditor will typically be necessary.

Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

GF00_Geschaeftsfallkategorie_Code

SC_Art_des_Instruments_Code

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE1

FAQs zur GKE2

ThemaVom Kapital abgezogene Positionen
FrageWie ist mit Positionen umzugehen, die vom Kapital abgezogen werden - sollen hier die Schlüsselwerte für 1.250% gemeldet werden?  In unserem Fall die Ausprägung " 1250% für unbeurteilte Verbriefungspositionen (SOTHER) ", da wir bei Positionen, die unbeurteilt sind und daher ein Risikogewicht von 1.250 % bekämen, alternativ den Kapitalabzug wählen (Beträge scheinen dann im CoRep im CA1 in der Zeile 460 auf - in der ZKR-Verbriefungsmeldung ist das derzeit auch nicht so gut erkennbar; dort entspricht das dann der Kombination aus Ratingsystem ATV501, Bonitätsstufe 17 und Ansatz zur Eigenmittelunterlegung S mit einem gewichteten Forderungsbetrag von null, obwohl ein Forderungswert vorhanden ist und keine Sicherheiten ausgewiesen sind).
AntwortDie Attribute SC_Ansatz_zur_Berechnung_des_Kapitals_fuer_Aufsichtszwecke_Code und GE00_Ansatz_Eigenmittelberechnung_Code sind vor Anwendung des Artikel 36(1)(k) CRR zu melden, d.h. im speziellen Fall mit Code " 1250% für unbeurteilte Verbriefungspositionen (SOTHER) ".
Relevante Attribute/Codelisten/Algorithmen

GE00_Ansatz_Eigenmittelberechnung_Code

SC_Ansatz_zur_Berechnung_des_Kapitals_fuer_Aufsichtszwecke_Code

FAQ-Kategorie

FAQs zur GKE2

FAQs zu SHSG

ThemaWertart kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall (kRUEF)
Frage

Die Wertart kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall (kRUEF) ist für alle Geschäfte zu melden, bei denen die Ausfallsdefinition nach CRR Artikel 178 zutrifft. Darunter fallen teilweise auch Sanierungspositionen, bei denen die Bank bei Aussicht auf eine mögliche Gesundung gegebenenfalls auch zusätzliche Mittel (beispielsweise durch Ausnützung des bestehenden Rahmens bei einem revolvierenden Kredites) zur Verfügung stellt. Somit kann es unserer Ansicht nach neben Rückflüssen bei diesen Fällen auch zu einer Erhöhung des Kreditvolumens kommen.

Wie wäre dies im Sinne der AnaCredit zu behandeln? Da die Wertart ab dem Zeitpunkt des Ausfalls (Ausfallstatus Datum) zu melden ist, kann dieser Wert unserer Ansicht nach auch negativ werden. Ist dies korrekt? Ist bei Vorliegen von Rückflüssen und Ausnützung ein saldierter Ausweis dieser Wertart möglich?

Antwort

Die Wertart kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall (kRUEF) entspricht der in AnaCredit Manual Part II – Datasets and data attributes (als Teil des AnaCredit Reporting Manual) vom 31. Mai 2019 gelisteten AnaCredit-Wertart „Cumulative recoveries since default“. Die Rückflüsse dürfen nicht mit (erneuten) Ausnutzungen saldiert werden, da die Rückflüsse eigentlich ein Gegenstück zur Ausnutzung darstellen. Es ist jedoch zu beachten, dass sehr wohl mit Kosten, die durch die Wiedererlangung der Beträge entstehen, saldiert werden muss.

Relevante Attribute/Codelisten/AlgorithmenWertart_CL: kumulierte Rückflüsse seit dem Ausfall (kRUEF)
FAQ-Kategorie FAQs zur GKE2

ThemaÜberziehungskredit
FrageUnterscheidung ( Revolvierender Kredit (exkl. Überziehungskredit) (V) ) vs. ( Überziehungskredit (W) ) --> ist bei einem überzogenen Kredit der gesamte Betrag oder nur der überzogene Betrag unter Überziehungskredit (W) anzuliefern. Bei einem möglichen Split --> wäre dann 1 Geschäft in 2 Geschäftsfallkategorien anzuliefern?
Antwort"Overdraft" bezeichnet den gesamten Debit-Betrag auf dem Konto des Kunden. Die Unterscheidung zwischen dem Betrag ober- bzw. unterhalb der Überziehungsgrenze ist lediglich für die Berechnung des gewichteten Zinssatzes von Bedeutung.
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GF00_Geschaeftsfallkategorie_Code

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