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Bezeichnung des BC AttributsGF112_Zerlegung_Underlying_Kennzeichen
Kurzbezeichnung DeutschZerlegung Underlying Kennzeichen
Kurzbezeichnung Englischdecomposition/underlying indicator
Verbale Beschreibung/Beispiele

Dieses Attribut gibt an, ob es sich beim betrachteten Geschäftsfall um den eigentlichen (Basis-)Geschäftsfall handelt oder der Geschäftsfall ein Underlying bzw. eine Zerlegung eines anderen Geschäftsfalles ist.

Mögliche Ausprägungen sind:

  • WAHR: Beim betrachteten Geschäftsfall handelt es sich um eine Feingliederung eines bestehenden Geschäftsfalls (im Sinne der Zerlegung) oder der Geschäftsfall ist Underlying eines anderen Geschäftsfalles.
  • FALSCH: Beim betrachteten Geschäftsfall handelt es sich um den eigentlichen Basis-Geschäftsfall, also nicht um eine Komponente eines anderen Geschäftsfalls.

Beispiel 1: Ein Fonds setzt sich aus n Wertpapieren zusammen. Im Rahmen des Look-Through sind dann (so weit als möglich) diese Wertpapiere im Basic Cube als Geschäftsfälle anzulegen. Zur Kennzeichnung, dass diese Geschäftsfälle keine direkten Geschäftsfälle vom entsprechenden Melder sind, ist hier GF112_Zerlegung_Underlying_Kennzeichen auf WAHR zu setzen.Somit ist gewährleistest, dass diese (indirekten) Geschäftsfälle nicht in den Überleitungen der Smart Cubes selektiert werden. Ein Wertpapier kann somit beispielsweise sowohl als "direkter" Geschäftsfall (GF112_Zerlegung_Underlying_Kennzeichen = "FALSCH") als auch als "indirekter" Geschäftsfall im Basic Cube geführt werden. Das Wertpapier hat dann den gleichen Isin Code aber zwei Geschäftsfall-IDs.

Beispiel 2: Der Melder hat ein CDS auf einen Referenzkredit vergeben (ist also protection seller). Dann ist dieser Referenzkredit im Basic Cube als Geschäftsfall Einmalkredit darzustellen und das GF112_Zerlegung_Underlying_Kennzeichen auf WAHR zu setzen, um zu kennzeichnen, dass es sich um ein Underlying eines anderen Geschäftsfalles handelt. Auch hier kann es wiederum vorkommen, dass beispielsweise ein Wertpapier sowohl als "direkter" Geschäftsfall als auch als "Underlying = Referenzschuld" vorkommt und somit mit zwei Geschäftsfall-IDs geführt werden muss.

Beispiel 3: Ein Sparverein unterhält ein Konto bei einer Bank (Basis-Geschäftsfall, GF112 = FALSCH). Der Inhaber des Kontos (Geschäftsfalles) ist der Sparverein. Für Zwecke der Einlagensicherung muss dieser Geschäftsfall synthetisch in einzelne Geschäftsfälle (GF112 = WAHR) aufgeteilt werden, die den Mitgliedern aliquot oder - wenn bekannt - deren Anteilen entsprechend zugeordnet werden.Das gleiche gilt auch für andere Gemeinschaftskonten.

Siehe auch Modellierung des Look-through

Spezieller Rechtlicher Hintergrund-
Verweis auf das Data Point Model der EBA oder andere externe Systeme wie z.B. WM/CSDB-
Algorithmus/Entstehung/Bildung-
Datentypboolean
Feldlänge1
zugeordnete CodeListe(n)Kennzeichen
Kommt vor in/wird verwendet inGF_Geschaeftsfall
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