South-Eastern European Monetary and Economic Statistics from the Nineteenth Century to World War II

all-Logos

Wissensaustausch zur Geldgeschichte Südosteuropas

Im South-East European Monetary History Network (SEEMHN) sind Experten für Finanz- und Geldgeschichte, Ökonomen und Statistiker eng miteinander vernetzt. Das Netzwerk wurde im April 2006 auf Initiative der Bulgarischen Nationalbank und der Bank of Greece ins Leben gerufen. Hauptziel dieser Plattform ist der Austausch und die Verbreitung von Wissen zur Geldgeschichte und -politik Südosteuropas als einem integralen Bestandteil europäischer Geschichte. Vor diesem Hintergrund werden innerhalb des Netzwerks jährliche Konferenzen organisiert; diese konzentrieren sich auf die Untersuchung spezifischer Phänomene und Ereignisse in den Ländern Südosteuropas – sowohl aus historischer als auch komparativer Perspektive.

Einzigartige Datenbank mit historischen Zeitreihen für Südosteuropa

Angesichts des Bedarfs an verlässlichen Daten als Grundlage für empirische Studien wurde 2006 beschlossen, eine Südosteuropa-Datenbank mit historischen Monetär- und Finanzdaten des 19. und 20. Jahrhunderts zu schaffen. Seither arbeiten die Zentralbanken Albaniens, Bulgariens, Griechenlands, Rumäniens, Serbiens, der Türkei und Österreichs gemeinsam an diesem Projekt. Der daraus entstandene SEEMHN-Datenband ist ein Meilenstein in den gemeinsamen Bemühungen zur Veröffentlichung harmonisierter langfristiger Zeitreihen zu monetären, finanziellen und anderen makroökonomischen Variablen.

  1. Download SEEMHN-Datenband sowie Tabellen mit Jahres- bzw. Monatsdaten
  2. Projektmotivation und Stellungnahmen von Forschern und Zentralbankgouverneuren/-präsidenten