Euro banknotes and coins

Die Euro‑Banknoten sind das sichtbarste Symbol europäischer Einheit. Ihre hohe Qualität und Fälschungssicherheit stärken das Vertrauen in den Euro als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel.

The design of our banknotes

Euro banknotes are far more than just a means of payment. They are part of a carefully designed cultural project that brings the idea of a united Europe to life. Their design features symbols that represent openness, cooperation and the diversity of our continent. They speak of a Europe that is defined not by national monuments, but by these shared values.

Architecture symbolising Europe

The central design element of the euro banknotes is architecture. Each banknote depicts a particular architectural era in Europe – from antiquity to modernity. All the motifs follow a common pattern:

  • front: windows and gates – they symbolise openness, transparency and dialogue between the nations of Europe
  • back: bridges – they symbolise communication, exchange and the overcoming of boundaries as a powerful symbol of European integration

Please note: The buildings depicted on the euro banknotes do not actually exist. They are stylised examples of their respective eras. This avoids singling out any one country – a diplomatic, but also an aesthetic move.

Colours and sizes – orientation and identity

Each denomination of euro banknotes has its own colour and size. This not only makes it easier to tell them apart in everyday life. It also gives each denomination its own identity. The colours were deliberately chosen to be friendly and inviting in order to convey a sense of trust and familiarity.

European symbols

All euro banknotes feature elements that represent the European spirit:

  • the EU flag, with its twelve stars symbolising unity and harmony
  • the signature of the President of the ECB, which demonstrates institutional accountability
  • the name “euro” in various alphabets (Latin, Greek, Cyrillic) as a symbol of linguistic and cultural diversity
  • the map of Europe, which illustrates our geographical ties

Symbols of security

The security features of our euro banknotes – watermarks, holograms and security threads – also have a symbolic dimension. They symbolise stability, trust, and the reliability of the single currency. For a strong currency, economic credibility is not enough. It must also have visual credibility.

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An overview of our euro banknotes

There are seven denominations of euro banknotes. Each has its own colour and size. Their common design theme is “ages and styles in Europe”. Each banknote features an architectural style typical of a specific historical period. The buildings shown do not actually exist, however. They are visual representations of Europe’s architectural history that were deliberately chosen not to depict buildings from any particular country.

The design process also involved people with visual impairments. The European Blind Union gave valuable feedback that our common banknotes are easily distinguishable.

There are currently two series of euro banknotes: the first series from 2002 and the modernised Europa series, which was introduced in stages from 2013 onward. The Europa series features enhanced security and anti-counterfeiting features. The first euro banknote series was designed by Austrian banknote designer Robert Kalina, while German banknote designer Reinhold Gerstetter was commissioned to refresh the Europa series.

The Europa series

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat beschlossen, die 500-Euro-Banknote in der neuen Europa-Serie nicht mehr aufzunehmen. Die Produktion der 500-Euro-Banknote wurde eingestellt, doch sie bleibt weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel. Sie wird von den Zentralbanken nicht mehr in Umlauf gebracht, noch in Umlauf befindliche Banknoten können von den Geschäftsbanken ausgegeben werden, solange deren Vorrat reicht. 

Wichtig: Sollten Sie in Besitz einer 500-Euro-Banknote kommen, so können Sie mit dieser in Geschäften bezahlen, sie auf Ihr Bankkonto einzahlen oder bei der OeNB gegen Banknoten der neuen Serie umtauschen. 

Why euro banknotes are coated

Euro banknotes of the first series

Signatures on euro banknotes

Die Euro-Banknoten tragen die Unterschrift von den unterschiedlichen EZB-Präsident:innen wie Willem F. Duisenberg (1998–2003), Jean-Claude Trichet (2003–2011), Mario Draghi (2011–2019) oder Christine Lagarde (seit 2019). Alle Banknoten sind gültig – egal, welche Unterschrift sie tragen. 

Feel, look and tilt

Sicherheitsmerkmale schützen vor Fälschungen und helfen Ihnen, solche zu erkennen. Die große Stärke der Euro-Banknoten liegt darin, dass bereits bewährte mit neuen Sicherheitsmerkmalen kombiniert wurden. Gute Kenntnisse der Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten machen eine rasche Echtheitsprüfung möglich.

Verlassen Sie sich nicht auf ein Sicherheitsmerkmal. Sie sollten mehrere Sicherheitsmerkmale in Kombination überprüfen, um über die Echtheit der Banknote Gewissheit zu erlangen! Mit Fühlen – Sehen – Kippen kann in drei einfachen Schritten die Echtheit einer Banknote überprüft werden.

 

Erhabene Linien auf der Seite der 100-Euro-Banknote

Feel

Links: Porträt-Wasserzeichen auf der10-Euro-Banknote. Rechts: Porträt-Fenster auf der 100-Euro-Banknote.

Look

Kippeffekt: Smaragdzahl auf der 200-Euro-Banknote.

Tilt

 

 

Overview of all security features

Überblick über die Sicherheitsmerkmale der 5-, 10-, 20- und 50-Euro-Banknote

Übersicht über die Sicherheitsmerkmale der 100- und 200-Euro-Banknote

Übersicht über die Sicherheitsmerkmale der ersten Euro-Banknotenserie

The security features of the EUR 100 banknote

Verlassen Sie sich nicht auf ein Sicherheitsmerkmal. Sie sollten mehrere Sicherheitsmerkmale in Kombination überprüfen, um sich der Echtheit der Banknote zu vergewissern!

Third series of euro banknotes

Why do we need a third banknote series?

Themes and motifs

How is the design process organised?

Design-Entwürfe

Latest on cash

An overview of our euro coins

Die Euro‑Münzen bilden gemeinsam mit den Banknoten das Bargeld der europäischen Gemeinschaftswährung. Ihr Design folgt einem klaren Prinzip: Jede Münze besitzt eine einheitliche europäische Seite, die in allen Mitgliedstaaten gleich ist, sowie eine nationale Seite, die von jedem Land selbst gestaltet wird. Auf der gemeinsamen Seite sind der Nennwert, die zwölf Sterne der Europäischen Union und eine stilisierte Karte Europas zu sehen, wodurch die Münzen überall sofort als Teil der Euro‑Währung erkennbar sind. Die nationalen Rückseiten zeigen hingegen Motive mit kultureller, historischer oder symbolischer Bedeutung und verleihen den Münzen einen individuellen Charakter, obwohl sie im gesamten Euroraum gültig sind.

Auch technisch sind die Münzen sorgfältig durchdacht. Unterschiedliche Legierungen, Farben, Größen und Gewichte sorgen dafür, dass sie gut unterscheidbar sind und zuverlässig von Automaten erkannt werden. Zudem wurde die Gestaltung in enger Zusammenarbeit mit Blindenverbänden entwickelt, sodass die Münzen durch ihre Ränder, Oberflächenstrukturen und Größen auch für sehbehinderte Menschen gut ertastbar sind.

Ergänzt wird das Münzsystem durch regelmäßig ausgegebene 2‑Euro‑Gedenkmünzen, die besondere Ereignisse oder Jubiläen würdigen und ebenfalls im gesamten Euroraum als Zahlungsmittel gelten. Insgesamt verbinden die Euro‑Münzen funktionale Anforderungen mit kultureller Vielfalt und einem klaren europäischen Identitätsgedanken.

Common European sides

Die Motive der gemeinsamen Seiten zeigen Variationen der Europakarte. Dazu kommen jeweils sechs  Linien, die an beiden Enden in Sterne münden, sowie der jeweilige Münzwert. Die Entwürfe stammen vom Belgier Luc Luycx. Aufgrund der Erweiterung der Europäischen Union war teilweise eine Überarbeitung der Entwürfe nötig.

Um die Einheit der EU-Mitgliedstaaten zu betonen, werden diese auf den 1- und 2-Euro-Münzen, die von 1999 bis 2007 geprägt wurden, als integrales Ganzes dargestellt. Das neue Design der 1- und 2-Euro-Münzen zeigt eine geografische Darstellung von Europa.

Besondere Merkmale:

  • Die 1- und 2-Euro-Münzen werden unter Verwendung einer speziellen Bimetalltechnik hergestellt.
  • Aufgrund der speziellen Metallzusammensetzung, die bei den 1- und 2-Euro-Münzen verwendet wurde, verfügen diese Münzen über besondere magnetische Eigenschaften, die ihre Verwendung in Verkaufsautomaten sicherer macht.
  • Der Rand der 1-Euro-Münze ist gebrochen geriffelt. Die 2-Euro-Münze hat zusätzlich zur feinen Riffelung eine spezielle Randschrift.  

Barrierefreiheit:

  • Alle Nennwerte erscheinen gut sichtbar und fühlbar auf der gemeinsamen Seite.
  • Die Münzen unterscheiden sich in ihrer Größe deutlich voneinander.
  • Die Münzen sind zweifärbig ausgeführt.
  • Die beiden Münzen haben eine unterschiedliche Rändelung.

Auf den 10-, 20- und 50-Cent-Münzen, die von 1999 bis 2007 geprägt wurden, wird die Europäische Union als eine Gruppe individueller Staaten dargestellt. Das neue Design der 10, 20- und 50-Cent-Münzen zeigt eine geografische Darstellung von Europa.

Besondere Merkmale

  • Die 10-, 20- und 50-Cent-Münzen bestehen aus einer Metalllegierung (Nordisches Gold), die sich nur schwer schmelzen lässt und ausschließlich für Münzen verwendet wird.
  • Der Rand der 10- und 50-Cent-Münzen hat eine spezielle Randprägung. Der Rand der 20-Cent-Münze ist glatt und hat eine spezielle Münzform mit sieben Einkerbungen, die „Spanische Blume" genannt wird.

Barrierefreihet

  • Alle Nennwerte erscheinen gut sichtbar und fühlbar auf der gemeinsamen Seite.
  • Die Münzen unterscheiden sich in ihrer Größe deutlich voneinander.
  • Aufeinander folgende Münzen haben eine unterschiedliche Rändelung.

Die Abbildung auf den 1-, 2- und 5-Cent-Münzen zeigt Europa im Verhältnis zur Welt. 

Barrierefreiheit

  • Alle Nennwerte erscheinen gut sichtbar und fühlbar auf der gemeinsamen Seite.
  • Die Münzen unterscheiden sich in ihrer Größe deutlich voneinander.
  • Aufeinander folgende Münzen haben eine unterschiedliche Rändelung.

National sides

Auf Wunsch des Europäischen Rates wurde neben einer gemeinsamen Seite eine Seite mit nationalem Design entworfen werden sollte. Für die nationalen Seiten sind die Mitgliedstaaten verantwortlich.

Nationale Seiten der österreichischen Euro-Münzen

Länderkennung:Heraldische Fahne von Österreich
Münzzeichen (Prägestätte):keine
Randprägung (2 Euro):2 EURO * * *
Gestaltung:Josef Kaiser
 
 
1 CentEnzian, als Zeichen für eine gesunde Natur
2 CentEdelweiß, zur Erinnerung an den Schilling
5 CentPrimel, als Zeichen für eine gesunde Natur
10 CentTurm des Stephansdoms, Juwel der Gotik
20 CentSchloss Belvedere, Barock in Österreich
50 CentWiener Secession, Geburt des Jugendstils
1 EuroWolfgang Amadeus Mozart, Land der Musik
2 EuroBertha von Suttner, Streben nach Frieden

EUR 2 commemorative coins

Austrian EUR 2 commemorative coins

Collector coins

Die Münze Österreich AG prägt jedes Jahr Münzen für Sammler:innen. Die Ausgabeprogramme können Sie auf dieser Seite herunterladen.

Euro coins in Austria

Frequently asked questions on euro banknotes and coins

Jeder nationalen Zentralbank des Eurosystems wurde ein individueller Kennbuchstabe zugeteilt, der das erste Zeichen der Seriennummer auf allen Banknoten darstellt, die die nationale Zentralbank in Auftrag gegeben hat:

BelgienZ
GriechenlandY
DeutschlandX
SpanienV
FrankreichU
IrlandT
ItalienS
Kroatien*
Luxemburg*
NiederlandeP
ÖsterreichN
PortugalM
FinnlandL
SlowenienH
ZypernG
MaltaF
SlowakeiE
EstlandD
LettlandC

*) Neue, von der kroatischen Zentralbank und der Banque centrale du Luxembourg ausgegebene, Banknoten tragen derzeit den Kennbuchstaben der nationalen Zentralbanken jener Länder, in denen die Banknoten für Kroatien und Luxemburg hergestellt wurden.

Im Unterschied zu den Banknoten der ersten Serie setzt sich die Seriennummer der Europa-Serie aus zwei Buchstaben und einer zehnstelligen Nummernkombination zusammen. Der erste Buchstabe steht für die Druckerei, die die Banknote hergestellt hat und nicht mehr die ausgebende Zentralbank. Der zweite Buchstabe kann von den Druckereien individuell verwendet werden.

Nationale Bank van België/Banque Nationale de BelgiqueZ
Bank of GreeceY
Giesecke & Devrient GmbH (München)X
Giesecke & Devrient GmbH (Leipzig)W
Fábrica Nacional de Moneda y TimbreV
Banque de FranceU
Banc Ceannais na hÉireann/Central Bank of IrelandT
Banca d'ItaliaS
Bundesdruckerei GmbHR
Joh. Enschede Security Printing BVP
Oesterreichische Banknoten und Sicherheitsdruck GmbHN
ValoraM
Nicht zugeordnetL
Nicht zugeordnetK
De La Rue Currency (Gateshead)J
De La Rue Currency (Loughton)H
Nicht zugeordnetG
Oberthur Fiduciaire AD (Sofia)F
Oberthur Fiduciaire SAS (Chantepie)E
Polska Wytwórnia Papierów WartościowychD
Nicht zugeordnetC
Nicht zugeordnetB
Nicht zugeordnetA

Die Brücken (auf der Banknotenrückseite) sind nach einem für die jeweilige Epoche typischen Beispiel gestaltet und bilden keine bestimmten Bauwerke ab. Leicht erkennbare konkrete Brücken wären unweigerlich mit einem bestimmten Land in Verbindung gebracht worden. Die Brücken repräsentieren daher durch eine stilisierte Abbildung lediglich eine bestimmte Epoche in der europäischen Geschichte. Ähnlich aussehende Brücken sind in vielen Teilen Europas zu finden. Dies gilt auch für die Fenster und Tore auf der Vorderseite der Banknoten.

Der Hintergrund für die Entscheidung ist, dass eine Harmonisierung der unterschiedlichen Standards der einzelnen EU-Länder angestrebt wurde. Darüber hinaus sind aus betriebswirtschaftlicher Sicht bei kleinen Kategorien Münzen zu bevorzugen, da sie geringere Abnützung und damit eine längere Lebensdauer aufweisen.

Jede Stückelung hat eine andere Größe, um blinden und sehbehinderten Menschen die Unterscheidung zu erleichtern.

Am 1. Jänner 2005 hat die Türkei eine Währungsreform durchgeführt. Im Zuge dieser Währungsreform wurde auch eine 1-Lira-Münze, die der 2-Euro-Münze ähnlich ist, eingeführt. Bei genauerer Betrachtung der beiden Münzen gibt es dennoch einige Unterschiede:

  • Eindeutigster Unterschied ist die Wertzahl – 1 TRY bzw. 2 EUR. Der Wert der 1-Lira-Münze beträgt etwa 0,47 EUR (aktuellen Wechselkurs beachten).
  • Ein weiterer, erkennbarer Unterschied ist bei der Rändelung zu finden. Der Rand der 1-Lira-Münze ist geriffelt, bei der 2-Euro-Münze gibt es eine Schriftprägung und einen fein geriffelten Rand.
  • Die Materialzusammensetzung der 1-Lira-Münze ist nicht die gleiche wie bei der 2-Euro-Münze und zeigt daher abweichende elektrische Eigenschaften. Zusätzlich ist die 1-Lira-Münze im Gegensatz zur 2-Euro-Münze nicht magnetisch.

Ähnlichkeiten gibt es bei der zweifarbigen Gestaltung (Bimetall-Ausführung), den Maßen und Gewichten der Münzen. Bimetall-Münzen gab es allerdings auch schon vor der Einführung des Euro, damit hat die 1-Lira-Münze Ähnlichkeit mit vielen verschiedenen Währungen.
Die Sortiermaschinen der OeNB und ihrer Tochtergesellschaften erkennen die Münzen problemlos, auch die Hersteller und Aufsteller von Münzprüfgeräten wurden bereits im Jahr 2004 über die Daten der neuen türkischen Münzen informiert.
Wichtig ist, dass – genauso wie bei den Euro-Banknoten – beim Entgegennehmen der Münzen genau auf den Wert geachtet werden muss.

Aufgrund von Währungsvereinbarungen ist es diesen Staaten gestattet, eigene Euro-Münzen auszugeben.

Nein, die Euro-Umlaufmünzen mit ihren verschiedenen nationalen Rückseiten sind im gesamten Euroraum gesetzliches Zahlungsmittel.

Die Banknoten und Münzen wurden und werden von Banknotendruckereien und Münzprägeanstalten im gesamten Euro-Währungsgebiet hergestellt. Ein sorgfältig ausgearbeitetes Qualitätsmanagementsystem stellt sicher, dass die Euro-Banknoten und -Münzen im gesamten Euroraum den gleichen hohen Qualitätsstandard erfüllen.

Insbesondere bei der Produktion von Münzen mit hohem Nennwert (1 Euro und 2 Euro) wurden besondere Vorkehrungen getroffen, um Fälschungen vorzubeugen. Ihre aufwändige zweifarbige Gestaltung und die Schriftprägung auf dem Rand der 2-Euro-Münze und die Riffelung bei allen anderen Euro-Münzen erschweren die Fälschung erheblich. Darüber hinaus wurden spezielle Legierungen gewählt, welche nur sehr schwer nachgeahmt werden können. Bei den 1- und 2-Euro-Münzen wurde der Mittelteil überdies aus dreischichtigem Material hergestellt, wobei der Kern magnetisierend ist. Dadurch können die Münzen auch bei der Verwendung in Automaten leichter auf ihre Echtheit hin überprüft werden.

Die OeNB hat keinen Valutenhandel. Bei der OeNB und ihren Zweiganstalten ist nur der Tausch von Schilling (und Groschen) gegen Euro (und Cent) unbefristet möglich.
Am 31. März 2002 endete die Umtauschmöglichkeit von Banknoten jener EU-Länder in den Kassen der OeNB, die am 1. Jänner 2002 das Euro-Bargeld eingeführt hatten. Seit 1. April 2002 ist ein Tausch der alten nationalen Währungen nur mehr bei den jeweiligen nationalen Zentralbanken und ihren Zweiganstalten möglich.
Mit der Einführung des Euro in weiteren Ländern der EU wird das Service eines Umtausches jedoch jeweils für zwei Monate ab der Einführung für die jeweiligen Fremdwährungen, die vom Euro abgelöst werden, geboten. So konnte der slowenische Tolar zwischen dem 1. Jänner 2007 und dem 28. Februar 2007, die maltesische Lira und das zypriotische Pfund von 1. Jänner 2008 bis 29. Februar 2008, die slowakische Krone von 1. Jänner 2009 bis 27. Februar 2009, die estnische Krone von 1. Jänner 2011 bis 28. Februar 2011 sowie der litauische Litas von 1. Jänner 2015 bis 27. Februar 2015 bei den Kassen der OeNB in Euro umgewechselt werden.
Eine Tauschmöglichkeit besteht auch mittels Wertbrief an die jeweilige Zentralbank und unter Bekanntgabe der Bankverbindung. Dabei sind aber auch die länderweise unterschiedlichen Fristen zu beachten. 

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