Die Zahlungsbilanz ist eine wichtige Informationsgrundlage, um die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb und außerhalb des Euroraumes einschätzen zu können. Die erhobenen, verarbeiteten und aggregierten Daten fließen in eine Reihe von Statistiken ein, welche neben der OeNB von weiteren Institutionen – wie z. B. EZB, OECD, IWF – veröffentlicht werden. Sie bilden die statistische Grundlage für Exportstrategien sowie internationale Verhandlungen, und werden als wichtiger Indikator für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich von potentiellen ausländischen Investor:innen vor deren Investitionen zur Entscheidungsfindung herangezogen. Darüber hinaus fließen diese Daten in die Berechnung wichtiger Kennzahlen, wie die Berechnung der Wirtschaftsleistung Österreichs (Bruttoinlandsprodukt), der EU-Betragszahlungen und der EZB-Zinsentscheidungen ein und sind damait eine wichtige Basis für die gemeinsame Wirtschafts-, Währungs- und Geldpolitik in Europa. Des Weiteren enthalten sie wertvolle Informationen für die internationale Geschäftstätigkeit der Marktteilnehmenden bzw. zur Beobachtung von Auslandsmärkten (also insbesondere auch für die meldende Einheit – Detailinformationen zu Ländern, Marktsegmenten bzw. Wirtschaftssektoren, Finanzierungen, etc.). Diese Informationen ermöglichen einzelnen Unternehmen, Rückschlüsse auf ihre Marktposition und Exportchancen zu ziehen.
Parallel zur Zahlungsbilanz dienen die von der OeNB erhobenen Daten auch der Erstellung der „Internationalen Vermögensposition“, welche die Höhe der Forderungen und Verbindlichkeiten einer Volkswirtschaft gegenüber dem Ausland zu einem bestimmten Stichtag beschreibt.
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Das ausführliche Datenset zur Zahlungsbilanz und Internationalen Vermögensposition ist im Datenangebot Außenwirtschaft abrufbar.
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