Geschichte der OeNB

Die österreichische Notenbank (heute OeNB) wurde im Jahr 1816 gegründet und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Auf dieser Seite bieten wir spannende Einblicke in das Angebot unseres Bankhistorischen Archivs, die Geschichte der österreichischen Geld- und Währungspolitik sowie der Architektur- und Sozialgeschichte des österreichischen Noteninstituts.

Gründung und Geschichte

Die Institution, die wir heute als OeNB kennen, wurde im Jahr 1816 gegründet. Sie blickt auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurück. Im Lauf der Zeit kam es zu großen Umwälzungen, die eng mit der Geschichte Österreichs verbunden sind.

Die „privilegirte oesterreichische National-Bank“ wurde elf Jahre nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich, also im Jahr 1878, zur Oesterreichisch-ungarischen Bank. Der Zerfall der Habsburgermonarchie führte 1923 zur Neugründung des Instituts als Oesterreichische Nationalbank. Während der NS-Zeit wurde diese zur „Reichsbankhauptstelle Wien“. Im Jahr 1945 wiedererrichtet, ist die OeNB seit 1999 Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB).