Wiederkehrende Zahlungen

Regelmäßig fällige, also wiederkehrende, Zahlungen – etwa für Miete, Strom oder Abos – gehören zum Alltag. Um solche Zahlungen einfach und verlässlich zu begleichen, kann man automatische Abbuchungen einrichten: per SEPA-Lastschrift, SEPA-Firmen-Lastschrift oder Dauerauftrag. Dabei werden die fälligen Beträge automatisch rechtzeitig vom Konto eingezogen oder überwiesen. Das macht Zahlungen im Alltag effizient und komfortabel – für Menschen und Unternehmen.

Geld abbuchen lassen – in ganz Europa

Euro-Beträge per Lastschrift vom Konto abbuchen zu lassen, funktioniert im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area – SEPA) überall nach demselben Prinzip – für Menschen und Unternehmen, und egal, ob die Abbuchung im Inland oder in ein anderes SEPA-Land erfolgt.

Gut zu wissen: SEPA-Zahlungen werden nur in Euro abgewickelt. Für Zahlungen in anderen europäischen Währungen gelten andere Konditionen, Fristen und Gebühren.

Alle Menschen und Unternehmen im SEPA-Raum können einheitliche SEPA-Lastschriften (SEPA Direct Debit – SDD) zum Bezahlen nutzen. Wer das machen möchte, erteilt ein schriftliches SEPA-Lastschrift-Mandat, also eine Abbuchungserlaubnis. Ab dann erfolgt die Zahlung automatisch per Bankeinzug, das heißt, der Betrag wird automatisch auf das gewünschte Konto gebucht. Das ist vor allem bei regelmäßigen Ausgaben (Stromrechnung, Streamingdienste) praktisch, bei denen sich der Betrag ändern kann. Die SEPA-Lastschrift funktioniert aber auch bei einmaligen Zahlungen.

So funktionieren SEPA-Basis-Lastschriften

Die SEPA-Basis-Lastschrift (SDD Core) ähnelt der früheren österreichischen Einzugsermächtigung. Mit SEPA wurden die Rechte von Konsument:innen bei Lastschriften noch weiter gestärkt. Sie können nun z. B. eine Obergrenze für Lastschriften festlegen, die vom eigenen Konto abgebucht werden, oder bestimmen, welche Empfänger:innen Lastschriften bekommen dürfen. Eine autorisierte SEPA-Basis-Lastschrift kann innerhalb von 56 Tagen nach Abbuchung rückgängig gemacht werden. Fehlt ein Lastschrift-Mandat oder ist es ungültig, kann die Abbuchung innerhalb von 13 Monaten zurückgerufen werden.

So funktionieren SEPA-Firmen-Lastschriften

Die SEPA-Firmen-Lastschrift (SDD B2B) ist nur für Unternehmen gedacht. Die Abbuchung erfolgt rascher (oft schon einen Banktag nach der Einreichung), kann aber im Normalfall nicht rückabgewickelt werden. Die Bank des zahlenden Unternehmens muss die Mandats- und Lastschriftdaten schon vor der Zahlung prüfen. Fehlt ein Lastschrift-Mandat oder ist es ungültig, kann man die Abbuchung innerhalb von 13 Monaten zurückrufen.

Was ist ein Dauerauftrag?

Mit einem Dauerauftrag kann man automatisch in regelmäßigen Abständen von einem Konto Zahlungen auf ein anderes Konto  überweisen – zum Beispiel die Miete oder Versicherungen oder Einzahlungen auf ein Sparkonto. 

Ein Dauerauftrag eignet sich besonders gut für Zahlungen, die immer gleich hoch bleiben. Ändert sich der Betrag, muss man den Dauerauftrag anpassen. Das ist der wichtigste Unterschied zur SEPA-Lastschrift, bei der immer der fällige Betrag abgebucht wird – wenn die Miete steigt, ändert sich die SEPA-Lastschrift mit. Den Dauerauftrag für die Miete muss man selbst ändern.

Vorteile von SEPA

Für Menschen und Unternehmen macht SEPA bargeldlose Zahlungen einfach, transparent und gut vergleichbar. Euro-Überweisungen und -Lastschriften funktionieren rasch und reibungslos, nach einheitlichen Regeln und von ein- und demselben Konto aus.

Mehr zu den Vorteilen von SEPA

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