Schwerpunkt Zentral-, Ost- und Südosteuropa (CESEE)

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Die Region Zentral-, Ost- und Südosteuropa (CESEE: Central, Eastern and Southeastern Europe) hat für Österreich eine große wirtschaftliche Bedeutung, der die Oesterreichische Nationalbank bereits seit langem Rechnung trägt. Der Fokus der Analysen der OeNB liegt auf den elf EU-Mitgliedstaaten dieser Region, weiteren sieben (potenziellen) EU-Beitrittskandidatenländern sowie auf Russland und der Ukraine. Ca. drei Viertel aller Auslandsforderungen österreichischer Banken, etwa ein Drittel aller österreichischer Direktinvestitionen und ca. ein Viertel aller österreichischer Warenexporte entfallen auf diese Region.

Kontinuierliche Forschungsarbeiten, Analysen und andere Aktivitäten mit Bezug zum CESEE-Raum stellen die Grundlage der weitreichenden Expertise der OeNB in diesem Bereich dar.

Zentraler Schwerpunkt ist die Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in Zentral-, Ost- und Südosteuropa unter besonderer Berücksichtigung währungspolitischer und finanzmarktstabilitätsrelevanter Aspekte. Die zahlreichen Forschungsaktivitäten der OeNB im CESEE-Schwerpunkt fokussieren vor allem auf Geldpolitik, Spillover-Effekte, Finanzmarktstabilität, internationale Kapitalflüsse, wirtschaftliche Konvergenz, öffentliche Verschuldung, Sparverhalten privater Haushalte sowie Immobilienpreisentwicklung.

Das von der OeNB betreute CESEEnet ist ein Forschungs- und Informationsnetzwerk für ÖkonomInnen, die sich innerhalb des Europäischen Systems der Zentralbanken mit politikorientierter wirtschaftlicher Forschung mit dem regionalen Fokus auf die Region CESEE befassen.