Aktuelle Förderstruktur des originären Jubiläumsfonds

Ausgehend von den Empfehlungen des Rechnungshofs für die Fördermittelvergabe und unter Berücksichtigung vorhandener externer wie interner Rahmenbedingungen wurde 2019 vom originären Jubiläumsfonds ein Strategieprozess angestoßen, dessen Ziel die Schärfung seiner Förderstruktur zum Inhalt hatte. Von der OeNB geförderte Projekte sollen zukünftig im Rahmen originärer Untersuchungen mit dem Ziel betrieben werden, den Stand der Forschung in notenbankenrelevanten Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung kommunizierter Schwerpunkte auszubauen. 

Die Definition dieses inhaltlichen Bezugs zu den Kernthemen der OeNB erfolgt nicht wie in der Vergangenheit über einzelne Wissenschaftsdisziplinen, sondern über 19 Themencluster. Diese Themencluster wurden zum einen aus der Strategie und dem Leitbild der OeNB abgeleitet und spiegeln andererseits auch Forschungsschwerpunkte der OeNB wider.

Aktuelle clusterübergreifende Schwerpunktsetzung 

Die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen COVID-19-Pandemie, als wohl größte – auch ökonomische – Herausforderung der jüngeren Geschichte, sind derzeit vollkommen unabsehbar. Der Wissenschaft kommt bei den breit gefächerten Dimensionen der Krisenbewältigung eine entscheidende Rolle zu.

Der Jubiläumsfonds der OeNB lädt daher Forscherinnen und Forscher fächerübergreifend ein, innerhalb der angeführten 19 Themencluster insbesondere Projektanträge mit Bezug zur aktuellen COVID-19-Pandemie einzureichen. Einerseits sollen dabei grundsätzliche Forschungsfragen zum Thema „Pandemie“ abgeleitet und bearbeitet werden, um zu generalisierbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen und zukünftigen Handlungsanleitungen zu gelangen. Andererseits können gezielt Projekte, die sich mit der Erfassung und Strukturierung von Daten zur derzeitigen COVID-19-Pandemie, den wirtschaftspolitischen Gegenmaßnahmen und auch deren Wirkungsanalyse beschäftigen, eingereicht werden.

Antragstellungen außerhalb dieser kommunizierten Schwerpunksetzung sind weiterhin im Rahmen der angeführten 19 Themencluster uneingeschränkt möglich.

Cluster 1: Rolle, Aufgaben und Funktionen von Zentralbanken (inkl. Fragen von Unabhängigkeit und Verantwortung) (PDF, 0,1 MB)

Cluster 2: Preisstabilität und Geldpolitik (PDF, 0,1 MB)

Cluster 3: Geldwesen, Bargeld, Zahlungsverkehrssysteme und diesbezügliche Innovationen (PDF, 0,1 MB)

Cluster 4: Finanzmarkt, Finanzintermediation, Finanzdienstleistungen, Finanztechnologien und diesbezügliche Innovationen (PDF, 0,1 MB)

Cluster 5: Finanzmarktstabilität (inkl. Themenstellungen der mikro- und makroprudenziellen Aufsicht) (PDF, 0,1 MB)

Cluster 6: Öffentliche Finanzen und Haushalte (inkl. Fragen der öffentlichen und privaten Daseinsvorsorge) (PDF, 0,1 MB)

Cluster 7: Investitions-, Wachstums- und Digitalisierungsstrategien (PDF, 0,1 MB)

Cluster 8: Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit, Standort- und Wirtschaftspolitik (PDF, 0,1 MB)

Cluster 9: Europäische Wirtschafts- und Währungsintegration (PDF, 0,1 MB)

Cluster 10: Makroökonomische Konjunktur- und Länderanalysen (insb. CESEE) (PDF, 0,1 MB)

Cluster 11: Internationale Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und deren Bedeutung für die österreichische und europäische Volkswirtschaft (PDF, 0,1 MB)

Cluster 12: Arbeitsmärkte und Arbeitsmarktpolitik aus Notenbankperspektive (PDF, 0,1 MB)

Cluster 13: Vermögensmärkte aus Notenbankperspektive (PDF, 0,1 MB)

Cluster 14: Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens (inkl. der ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels) aus Notenbankperspektive (PDF, 0,1 MB)

Cluster 15: Regulatorische Rahmenbedingungen ökonomischer Systeme (PDF, 0,1 MB)

Cluster 16: Finanzbildung, Wirtschaftskompetenz und Ausbildungssysteme aus Notenbankperspektive (PDF, 0,1 MB)

Cluster 17: Wirtschaftsgeschichte (unter besonderer Berücksichtigung der Geld-, Notenbank- und Währungsgeschichte) (PDF, 0,1 MB)

Cluster 18: Empirische Wirtschaftsforschung, methodische Grundlagen der Wirtschaftsforschung und ökonometrische Fragestellungen zu den Clustern 1–17 (PDF, 0,1 MB)

Cluster 19: Ausgewählte Themenstellungen der Rechts-, Sozial- und Geisteswissenschaften (unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschafts- und Standortpolitik) (PDF, 0,1 MB)

Die Höchstantragssumme eines an den Jubiläumsfonds gerichteten Projektantrages beträgt durchgängig 250.000,– EUR. Die Mindestantragssumme eines Projektantrages beläuft sich auf 50.000,– EUR.

Nähere Informationen zu den Förderungen und den Voraussetzungen finden Sie im Menüpunkt Downloads.
Nähere Informationen zu den Einreich- und sonstigen Terminen finden Sie im Menüpunkt Terminübersicht.

  • Kontakt

    • Jubiläumsfonds
      Kontakt: telefonisch Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr
      Otto-Wagner-Platz 3
      1090 Wien
      Tel.: (+43-1) 404 20-2590

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