Sammlung Oesterreichische Nationalbank

Seit Ende der 1980er Jahre sammelt die Oesterreichische Nationalbank österreichische Kunst ab 1918. Zu Beginn konzentrierte sich die OeNB auf Gemälde der Zwischenkriegszeit, eine im Schatten des Wiener Jugendstils stehende Kunstepoche, die damals kaum Beachtung fand. In den letzten 30 Jahren wurden mehr als 150 Werke von rund 50 österreichischen Kunstschaffenden dieser Zeit angekauft und zu einer umfangreichen Sammlung zusammengeführt, die eine gute Vorstellung vom Kunstschaffen der Zeit zwischen 1918 und 1938 in Österreich vermittelt. Mit dem Neubau des Geldzentrums von Wilhelm Holzbauer in der Garnisongasse im Jahr 1998 erweiterte die Oesterreichische Nationalbank ihre Sammlungstätigkeit auf zeitgenössische Kunst. Die moderne, monumentale Architektur des Gebäudes mit ihren großzügigen und hellen Foyers und einem fünfstöckigen gläsernen Stiegenhaus bot sich geradezu als ideale Fläche für große Skulpturen und zeitgenössische Gemälde an.

  • Österreichische Malerei von 1918 bis 1938

    Auf den folgenden Seiten finden Sie sowohl Werke von Malerinnen und Maler der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus, des Kubismus als auch stimmungsvolle Landschafts- und Genrebilder. Dazu gehören u. a. Greta Freist, Albert Paris Gütersloh, Oskar Kokoschka oder Alfons Walde.

    sedlacek
    F. Sedlacek, Lied in der Dämmerung, 1931
  • Österreichische Kunst von 1945 bis heute

    In diesem Bereich finden Sie eine Auflistung der Künstlerinnen und Künstler sowie ihrer Werke, die die OeNB seit der Fertigstellung des Geldzentrums im Jahr 1998 erworben hat. Dazu zählen u. a. Christian Ludwig Attersee, Martha Jungwirth, Gudrun Kampl, Maria Lassnig, Arnulf Rainer oder Max Weiler.

    hollegha, blaue mütze im wind aus dem jahr 2006
    W. Hollegha, Blaue Mütze im Wind, 2006