Aktuelles

Geschäftsbericht 2023

Vorwort des Präsidenten

Liebe Leser:innen,

wir sind heute mit vielfältigen und komplexen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen konfrontiert: Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und demografischer Entwicklung. Um diese großen Aufgaben bewältigen zu können, müssen wir den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft intensivieren und gemeinsam an Lösungen arbeiten, die im Einklang mit unseren Werten und Zielen stehen.

Durch die Wahrung der Preisstabilität unterstützt und fördert die EZB bereits seit 25 Jahren die ­Wirtschaftsleistung im Euroraum. Dieser hat seit 2008 eine große Finanzkrise, eine Staatsschuldenkrise und zuletzt die COVID-19-Pandemie durchlebt. Die EZB hat je nach Krisenentwicklung unterschiedliche geldpolitische Instrumente zum Einsatz gebracht. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und des ­russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben zu starken Preisanstiegen geführt. Mit den Leitzinsanhebungen konnte die EZB die Inflation zwar dämpfen – das vereinbarte Inflationsziel von 2 % gilt es noch zu erreichen.

Der Euro wird in Österreich weiterhin sehr geschätzt. Seine wirtschaftliche Stärke macht ihn seit seiner Einführung vor 25 Jahren zu einer anerkannten Weltwährung. Insbesondere exportorientierte Länder wie Österreich haben von den Vorteilen der Gemeinschaftswährung profitiert.

Um die Finanzkompetenz der Bevölkerung in Österreich zu stärken und den Sparer:innen eine verlässliche Informationsquelle für Anlageentscheidungen zu bieten, hat die OeNB 2023 eine Transparenzplattform für Spareinlagenzinsen entwickelt. Dieses neue Produkt ermöglicht den Vergleich von Zinskonditionen für verschiedene Sparformen. Alle Sparer:innen können sich nun online bei der OeNB umfassend über die Marktentwicklung von Sparprodukten sowie über die Konditionen einzelner Banken informieren.

Kredite zur Finanzierung von Immobilien blieben 2023 im Fokus der mikro- und makroprudenziellen Aufsicht. Steigende Zinsen, höhere Baukosten, fallende Immobilienpreise sowie das allgemein schwache wirtschaftliche Umfeld belasteten den Gewerbeimmobilienmarkt. Die OeNB verfolgt hierbei die Entwicklungen zeitnah und eng, um entsprechende Risiken für die Banken und Finanzmarktstabilität abschätzen und gegebenenfalls agieren zu können.

Die OeNB setzt sich für eine unabhängige, hochqualitative empirische Wirtschaftsforschung ein. Diese schafft wichtige Entscheidungsgrundlagen für staatliche Akteure und informiert die Öffentlichkeit durch die Analyse wirtschaftspolitischer Maßnahmen. Der Jubiläumsfonds der OeNB unterstützt daher die Forschungsförderung und die unabhängige Wirtschaftsforschung in Österreich. Deklariertes Ziel ist es, für thematisch abgegrenzte Grundlagenforschungsvorhaben mit Notenbankbezug faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen. Damit möchte die OeNB die Konkurrenzfähigkeit österreichischer Forschung stärken und weiters dazu beitragen, dass die Attraktivität der ökonomisch orientierten Forschung(slandschaft) in Österreich zunimmt.

Mein Dank gilt den Mitgliedern des Generalrats und des Direktoriums sowie allen Mitarbeiter:innen der OeNB und ihrer Tochtergesellschaften für die ausgezeichnete Zusammenarbeit im Jahr 2023.

Wien, im März 2024

Harald Mahrer, Präsident

Vorwort des Gouverneurs

Liebe Leser:innen,

das Jahr 2023 stand im Zeichen zahlreicher geopolitischer Konflikte und Kriege, die zu großen politischen und ökonomischen Herausforderungen führten. Die Geopolitik wird auch 2024 im Fokus der Aufmerksamkeit stehen: Zusätzlich zu den anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen werden in mehreren wesentlichen Volkswirtschaften Wahlen stattfinden.

Der Euroraum zeigte 2023 ein schwaches Wachstum: Die Wirtschaftsleistung stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,6 %. Auch für 2024 wird mit +0,8 % ein geringes Wachstum erwartet, da die Finanzierungsbedingungen restriktiv und das Exportwachstum gering bleiben werden. 2025 und 2026 sollte sich das Wachstum wieder ­erholen. Die Inflation sank 2023 aufgrund des nachlassenden Kostendrucks und der geldpolitischen Maßnahmen auf 5,4 % und sollte 2024 auf 2,7 % fallen. In den Folgejahren sollte die Inflation wieder nahe dem Zielwert des Eurosystems von 2 % liegen.

In Österreich ging die Wirtschaftsleistung im zweiten und dritten Quartal 2023 aufgrund des schwachen Konsums und der Investitionen deutlich zurück; insgesamt betrug der Rückgang für 2023 0,7 %. Seit Anfang 2024 erwarten wir wieder positive Wachstumsraten des BIP – gestützt durch eine stärkere Konsumnachfrage. 2024 soll das Wachstum daher +0,6 % betragen. Die HVPI-Inflation war 2023 in Österreich mit 7,7 % höher als im Euroraum, sollte 2024 jedoch auf 4,0 % sinken und in den Folgejahren weiter zurückgehen.

Die bestimmende Herausforderung der Geldpolitik im Euroraum und in Österreich war 2023 daher erneut die Bekämpfung der Inflation. Der EZB-Rat erhöhte die Leitzinsen in sechs Schritten zwischen Februar und ­September 2023 von 2 % auf 4 %. Weiters begann das Eurosystem mit dem maßvollen Abbau des geldpolitischen Wertpapierportfolios und damit der Zentralbankbilanzen.

Für das Eurosystem bedeuten die höheren Zinssätze in der Einlagefazilität jedoch einen höheren Zinsaufwand für die Einlagen der Banken auf der Passivseite. Umgekehrt bringen auf der Aktivseite die umfangreichen ­Bestände an Anleihen, die die Zentralbanken des Eurosystems im Zuge der unkonventionellen Geldpolitik zu niedrigen oder sogar negativen Renditen erwarben, nur einen sehr geringen Zinsertrag. Daher weisen zahlreiche Zentralbanken des Eurosystems – wie auch die OeNB – 2023 einen Verlust aus der Geldpolitik aus.

Die Wirksamkeit der Geldpolitik bleibt von den Verlusten aber unberührt. Gewinne und Verluste des Eurosystems, der OeNB und der EZB sind ein nachrangiges Ergebnis ihres gemeinsamen Mandats, die Preisstabilität im Euroraum mittelfristig zu gewährleisten.

Zu beachten ist, dass den vorübergehenden Verlusten nicht nur die wirtschaftlichen Vorteile der bisherigen expansiven Geldpolitik – also v. a. die Stabilisierung der Wirtschaft im Euroraum – gegenübergestellt werden, sondern auch die budgetären Gewinne des Staates. So hat sich der Staat Österreich durch die unkonventionelle Geldpolitik seit 2012 rund 34,7 Mrd EUR an Zinsausgaben erspart.

An dieser Stelle herzlichen Dank dem Präsidium, dem Generalrat, den Direktoriumskollegen und allen ­Mitarbeiter:innen für die hervorragende Zusammenarbeit und den außerordentlichen Einsatz in dem herausfordernden Jahr 2023.

Wien, im März 2024

Robert Holzmann, Gouverneur

Aufgaben und Strategie der OeNB

„Sicherheit durch Stabilität. Der Euro – unsere Währung.“ Das ist die Vision der OeNB aus ­unserem Leitbild . Als unabhängige Zentralbank der Republik Österreich sind wir Teil des Eurosystems und wirken in internationalen Organisationen mit. Außerdem kommunizieren wir aktiv und umfassend mit der Öffentlichkeit zu unseren Kernaufgaben:

Die Abbildung ohne Nummer stellt in Form von sechs Kästen, die in zwei Spalten mit je drei untereinander stehenden Kästen angeordnet sind, die Kernaufgaben der Oesterreichischen Nationalbank dar. Fünf dieser Kästen sind in dunkelblau gehalten, der Kasten rechts unten in hellblau. Jeder der fünf dunkelblauen Kästen beschreibt je eine Kernaufgabe, das sind: (1) Geldpolitik (Preisstabilität sichern, zu sicheren Geld- und Kreditmärkten beitragen und im Eurosystem zusammenarbeiten); (2) Bargeldversorgung (hochwertiges, sicheres Bargeld bereitstellen); (3) Statistik (hochqualitative, aktuelle Finanzstatistiken erstellen); (4) Finanzmarktstabilität (Banken analysieren und prüfen, Systemrisiken analysieren und adressieren, zur Gewährleistung der Finanzmarktstabilität beitragen); (5) Zahlungsverkehr (effizienten unbaren Zahlungsverkehr sicherstellen). Der hellblaue sechste Kasten umfasst „zusätzliche Aufgaben“ (u. a. Wirtschafts- und Finanzwissen stärken, Wissenschaft und Forschung fördern, Kunst und Kultur unterstützen, Nachhaltigkeit und Umweltschutz berücksichtigen). Auf der linken Seite der Kästen ist zusätzlich ein nach rechts zeigender Pfeil abgebildet, der den Text „Aufgabenerfüllung unter dem Aspekt der Unabhängigkeit“ enthält. Von der rechten Seite der Kästen führt ein nach rechts zeigender Pfeil weg, der den Text „Kommunikation“ enthält.

Um diese Aufgaben umzusetzen und die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, haben wir uns bis 2025 sechs strategische Schwerpunkte als Ziele gesetzt:

OeNB im Eurosystem und IWF; Geldpolitik und Volkswirtschaft

  • Die OeNB strebt als Universal-Zentralbank im Eurosystem nach der Themenführerschaft in ausgewählten Bereichen.
  • Die OeNB ist das Kompetenzzentrum für Angelegenheiten des IWF in Österreich.
  • Die OeNB ist das Kompetenzzentrum für Geldpolitik und -theorie. Ihre Forschung unterstützt die Positionierung der OeNB im EZB-Rat.
  • Die OeNB ist das Kompetenzzentrum für die Analyse wirtschaftlicher und finanzmarkt-­politischer Herausforderungen.
  • Die OeNB ist die Denkfabrik in Österreich zum Thema Konjunktur – dabei beachtet sie ­besonders die Konsistenz von Mikro- und Makroökonomie.
  • Die OeNB versorgt Österreich auch im digitalen Zeitalter mit Bargeld.

Finanzmarktstabilität und -strategie

  • Die OeNB trägt zur Erhöhung der Transparenz durch hochwertige Finanzstatistiken bei und schafft damit Vertrauen.
  • Die OeNB trägt dazu bei, die Stabilität des österreichischen Banken- und Finanzsystems zu sichern.
  • Die OeNB setzt sich für eine effektive und proportionale, nach Möglichkeit vereinfachte und technologieneutrale Regulierung unter dem Dach der Bankenunion ein.
  • Die OeNB trägt zur Stärkung des österreichischen Kapitalmarkts bei.
  • Die OeNB wahrt das geldpolitische Mandat und die Stabilität des Banken- und Finanzsystems unter Berücksichtigung der Umsetzung der ESG-Kriterien.

Finanzinnovationen

  • Die OeNB spielt als Innovatorin und Regulatorin eine zentrale Rolle bei Finanzinnovationen.
  • Die OeNB übernimmt eine wesentliche Rolle, um den Finanzplatz Österreich gegen Cyber­attacken widerstandsfähiger zu machen.
  • Die OeNB kooperiert intensiv mit externen Partnern zur Stärkung von Finanzinnovationen.

Finanzbildung

  • Die OeNB engagiert sich für die finanzielle Bildung und damit finanzielle Gesundheit der ­Bevölkerung in Österreich.
  • Die OeNB strebt bei der Finanzbildungs-Kompetenz in Österreich eine internationale Top-Position an.
  • Die OeNB strebt die Führerschaft bei der Messung der Finanzbildung und der Wirksamkeit von Maßnahmen an.
  • Die OeNB positioniert sich als unabhängiges, attraktives und zugängliches Kompetenzzentrum für Finanzbildung in Österreich.

OeNB als Unternehmen; Personal und Digitalisierung

  • Die OeNB versteht sich als modernes Unternehmen in Österreich.
  • Die OeNB fördert ESG, also die nachhaltige und ethische Unternehmensführung.
  • Die OeNB bekennt sich zu einem modernen Personalmanagement.
  • Die OeNB forciert Digitalisierung und Automatisierung.

Kommunikation

  • Die Mehrheit der Österreicher:innen kennt die OeNB.
  • Die OeNB wird als unabhängig und modern wahrgenommen.
  • Die OeNB wird genannt als Themenführerin bei den Themen Preisstabilität, Finanzmarkt­stabilität, Wirtschaftspolitik, Finanzstatistik, Finanzbildung, Geld und Zahlungsverkehr.
  • Das Vertrauen der Bevölkerung und wichtiger Partner (insbesondere der Finanzwirtschaft) in die Institution und auch das Vertrauen der Mitarbeiter:innen in ihre Arbeitgeberin sind sehr hoch.
  • Die Mitarbeiter:innen sind stolz, hier zu arbeiten.
  • Die abteilungs- und ressortübergreifende interne Kommunikation funktioniert rasch und effektiv.

Inflation blieb auch 2023 eine große ­Herausforderung für die Geldpolitik

Wie weit müssen die Leitzinsen steigen, um die Inflation in den Griff zu bekommen?

Das bestimmende Thema der Geldpolitik war 2023 wie schon im Jahr zuvor der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise. 2022 hatte die durchschnittliche Inflationsrate für den Euroraum mit 8,4% ihren Höhepunkt erreicht. 1 2023 sank sie: Der Anstieg des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) nahm von 8,6% im Jänner auf 2,9% im Dezember ab.

Die Inflationsrate lag 2023 im Jahresdurchschnitt bei 5,4% – wie in den gesamtwirtschaftlichen Projektionen des Eurosystems vom Dezember 2023 prognostiziert. Damit lag sie noch ­deutlich über dem Zielwert für Preisstabilität von 2%.

Inflation in Österreich 2023 deutlich über jener des Euroraums

In Österreich erreichte die HVPI-Inflation im Jänner 2023 mit 11,6% ihren Höhepunkt. Bis Dezember ging sie schrittweise auf 5,7% zurück.

Die Entwicklung im Einzelnen: 2022 trieben vor allem die Energie- und sonstigen Importpreise die Inflation. Ende 2022 wuchs zunächst die Bedeutung von Gewinnen und in weiterer Folge jene von Löhnen und Gehältern als Preistreiber. Seit dem zweiten Quartal 2023 trugen die Lohn- und Gehaltskosten rund die Hälfte zum Preisanstieg in Österreich bei (siehe Gesamtwirtschaftliche Prognose für Österreich vom Dezember 2023 ).

Zudem stieg die Bedeutung der Dienstleistungs- und Industriegüter ohne Energie für die Inflation; die der Energie- und Nahrungsmittelpreise nahm hingegen 2023 ab (siehe Grafik 1). Dies wird sich voraussichtlich 2024 fortsetzen. Wir rechnen in unserer Prognose vom Dezember 2023 für 2024 mit einem Rückgang der Inflation im Jahresdurchschnitt von 7,7% (2023) auf 4,0%.

Grafik 1 mit dem Titel „HVPI-Inflation in Österreich 2023 deutlich rückläufig“ zeigt in Linienform die monatliche HVPI-Inflation für Österreich sowie für den Euroraum im Zeitraum Jänner 2021 bis Dezember 2023. Zusätzlich ist für den gleichen Zeitraum die Kerninflation für Österreich als weitere Linie zu sehen. Für die HVPI-Inflation werden in gestapelten Säulen die Beiträge der Nahrungsmittel und Energie (Gewicht: 25%) sowie der Dienstleistungen und Industriegüter ohne Energie (Gewicht: 75%) auf Monatsbasis dargestellt. Quelle: Eurostat, Statistik Austria.

Seit Juni 2023 übertraf die Kerninflation, d. h. die Gesamtinflation ohne Energie und Nahrungsmittel, die HVPI-Gesamtinflation. Die Gründe: Die Energiepreise sanken und gleichzeitig wurde der Beitrag der Dienstleistungspreise zur Inflation größer. Dies dürfte sich 2024 fortsetzen: die Kerninflationsrate prognostizieren wir im Jahresdurchschnitt bei 4,5%.

Bis Mitte 2022 lag die österreichische HVPI-Inflation unter jener des Euroraums, seither liegt sie deutlich darüber. Dafür gibt es drei Gründe:

1. Die Energiepreise für österreichische Haushalte wurden verzögert gesenkt.

2. Infolge eines höheren Lohnwachstums stiegen die Dienstleistungspreise in Österreich stärker – und diese sind im österreichischen Warenkorb stärker gewichtet.

3. Die gewählten Fiskalmaßnahmen setzten in Österreich weniger auf direkte Preiseingriffe, sondern auf Transferzahlungen.

Wir prognostizieren: 2024 wird der Unterschied der Inflation zwischen Österreich und dem Euroraum auf knapp über 1 Prozentpunkt sinken, 2025 auf weniger als 1 Prozentpunkt.

Die Schwierigkeit für die Geldpolitik 2023: Wie weit muss die EZB die Leitzinsen anheben, um die Inflation in den Griff zu bekommen? Höhere Leitzinsen wirken auf die Inflation über die Realwirtschaft und damit verzögert. Diese geldpolitische Transmission bedeutet: Um hohe Inflationsraten zu drosseln, muss die Geldpolitik zuerst die Realwirtschaft dämpfen. Dies geschieht durch steigende Leitzinsen. Damit verteuern sich unter anderem Kredite für Konsument:innen und Unternehmer:innen. Das reduziert ihre Ausgabenfreudigkeit und dämpft damit Konsum und Investitionen. So wird die Wirtschaftstätigkeit abgeschwächt. Aufgrund dieser Schwäche sehen die Unternehmen eher von Preiserhöhungen ab, die Inflation sinkt.

Die Geldpolitik muss daher das Wirtschaftswachstum ausreichend reduzieren, um die Inflation auf die gewünschten 2% zu drücken. Gleichzeitig soll die Inflation auch nicht unter 2% sinken. Darum versucht die Geldpolitik, die Wirtschaft auch nicht stärker zu dämpfen als notwendig.